E10-Kraftstoff : Die meisten VW und Skoda vertragen E10

Mehr Ethanol im Sprit:Hersteller sagen, was geht.

Nach dem Mutterkonzern VW gibt auch die Tochtermarke Skoda nahezu die gesamte Benziner-Flotte für den Betrieb mit E10-Kraftstoffen frei. Ausgenommen sind Skoda zufolge Octavia II-Modelle mit FSI-Motoren aus den Baujahren 2004 bis 2006, die wie bisher mit Super Plus betankt werden müssen. Diese Einschränkungen gelten auch für VW-Modelle mit FSI-Motoren der ersten Generation. Sie sind nicht für die neuen Benzin- und Super-Sorten mit zehnprozentigem Ethanol-Anteil (E10) geeignet. Betroffen seien die Baureihen Lupo, Polo, Golf, Bora und Touran der Baujahre 2000 bis 2004, in Einzelfällen bis 2006. Die Fahrzeuge müssten Super Plus E5 tanken. Grund für die Einschränkungen bei den genannten VW-Modellen ist nach Herstellerangaben, dass kraftstoffführende Bauteile – zum Beispiel Hochdruckpumpen – bei Einsatz des neuen E10-Sprits ausfallen könnten.

Für den auf dem deutschen Markt nicht angebotenen Fabia I mit 1,0-Liter-Motor und 50 PS will Skoda bei Bedarf eine kostengünstige Umrüstlösung anbieten. Ob der Felicia mit 75 PS starkem 1,6-Liter-Motor aus den Baujahren 1994 bis 2001 E10 verträgt, werde noch geprüft. Auch die Motoren der vorangegangenen Modelle wie Forman und Favorit würden noch auf E10-Tauglichkeit hin getestet. Beim Felicia-Motor 1.3 OHV mit 54 PS und 75 PS müssten Teile des Druckreglers ersetzt werden.

Peugeot gibt den gemsichten Kraftstoff E10 für alle Benziner frei, die seit dem 1. Juli 1998 gebaut wurden.

Nach Plänen der Bundesregierung soll bis zum Jahr 2010 den Kraftstoffsorten Benzin und Super zehn Prozent Ethanol statt bisher fünf Prozent beigemischt werden. Nur Super Plus soll in Zukunft wie bisher angeboten werden. Peugeot gibt alle Benzinmodelle ab Baujahr 1998 für den Betrieb mit Kraftstoffen mit höherem Ethanol-Anteil frei. E10 besteht aus 90 Prozent herkömmlichen Kraftstoff und 10 Prozent Bioethanol. (dpa)

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