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Mobil : Ein i, aber ohne Tüpfelchen

31.07.2012 09:00 Uhrvon
Das Tüpfelchen fehlt, aber der neue i20 kann sich der Konkurrenz stellen.Bild vergrößern
Das Tüpfelchen fehlt, aber der neue i20 kann sich der Konkurrenz stellen. - Foto: Hersteller

Der Hyundai i20 trägt jetzt das Familiengesicht – doch an die Qualitäten eines Volkswagen Polo kommt er bei weitem nicht heran.

Ab sofort darf sich auch der i20 zur schicken Hyundai-Familie zugehörig fühlen. Der überarbeitete Mini hat das Familiengesicht bekommen. Auch in der Kleinwagenklasse machen sich die Koreaner selbstbewusst auf, den etablierten Deutschen weitere Kunden abzujagen. Im ersten Halbjahr hat Hyundai Deutschland im Abverkauf des alten Modells rund 50 Prozent mehr i20 an Frau oder Mann gebracht. Die Eroberung soll mit dem überarbeiteten Modell weiter gehen.

Aus dem einstigen grauen Entlein wurde zwar kein Schwan, aber verstecken muss sich der Kleine nun nicht mehr hinter dem neuen Peugeot 208, dem überarbeiteten Toyota Yaris oder dem neuen Renault Clio, der in wenigen Monaten ebenfalls um die Gunst der Käufer in dieser immer wichtiger werdenden Klasse buhlt.

Mit seinen neuen LED-Tagfahrleuchten blinzelt er vorwitzig in die Welt. Der markentypische Hexagonal-Kühlergrill, der das Auto um 55 Millimeter verlängert, fügt sich harmonisch ein.

Besser Sitzen

Auch im Innenraum wurde hier und da Hand angelegt. Der in der Türkei für Deutschland gebaute Fünftürer (die Dreitürer kommen aus Indien) macht einen soliden Eindruck; Klappern gehört bei Hyundai nicht zur Serienausstattung. Die dunklen Kunststoffe im Innenraum wirken nun edler und erhielten eine spezielle Nano-Beschichtung, damit die Oberflächen länger schön aussehen. Die Mittelkonsole glänzt metallisch. Allerdings blieb es beim hohen Hartplastikanteil.

Der Innenraum wurde aufgewertet, aber es findet sich immer noch einiges an Hartplastik.Bild vergrößern
Der Innenraum wurde aufgewertet, aber es findet sich immer noch einiges an Hartplastik. - Foto: Hersteller

Die Sitze sind spürbar besser geworden. Nach wie thront man schön hoch; gut für Übersicht sowie Ein- und Ausstieg. Fahrwerk und Lenkung wurden ebenfalls überarbeitet – allerdings mit eher begrenztem Erfolg. Auf schlechten Straßen rollt der i20 noch immer etwas zu steif ab. Das kann ein VW Polo viel besser. Auch die Lenkung könnte mehr Rückmeldung darüber geben, was sich zwischen Rad und Straße tut; hier ist ebenfalls der angepeilte hohe Polo-Maßstab noch nicht erreicht worden. Ganz weit vorn ist der i20 hingegen beim Raumangebot: vier Personen plus Gepäck können bequem verreisen.

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