EIN BLICK IN DIE GESCHICHTE : E-Type: Der legendäre Vorgänger

DIE PRÄSENTATION

Am 15. März 1961 feierte der Jaguar E-Type auf dem Genfer Autosalon Premiere. Allein die gut zwei Meter lange Motorhaube, gedengelt aus insgesamt 12 Blechen, brachte ein neues Formenspiel in das Autodesign. Als Nachfolger des XK 150 sollte der E-Type eigentlich nur in einer Kleinserie von 1000 Fahrzeugen gebaut werden. Doch die Reaktion in Genf war so überwältigend, dass es ganz anders kam.

DIE PRODUKTION

Insgesamt 72 535 Exemplare wurden bis September 1974 gebaut: 15508 mit 3,8-Liter-Sechszylinder, 41734 mit 4,2-Liter-Sechszylinder und 15293 mit V12-Motor. Dieses Auto hat unzweifelhaft den Stil der 60er und 70er Jahre geprägt. Selbst die US-amerikanischen Zulassungsbestimmungen (gut 70 Prozent aller E-Type gingen in die Vereinigten Staaten), welche 1967 die eleganten Glasabdeckungen der Scheinwerfer killten, konnten den E-Type nicht nachhaltig beschädigen. Seit 1999 gibt es nachrüstbare Abdeckungen.

DER KULT

Seit 1996 steht ein dunkelblauer E-Type Roadster des Baujahres 1965 im MoMa, dem New-Yorker Museum of Modern Art. Und gut erhaltene Roadster dieses Jahrgangs werden heute mit 100 000 Euro gehandelt – sofern sie überhaupt angeboten werden. rr

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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