Auto : Eine Demonstration der Stärke VW-Konzern zeigt in Detroit lauter PS-Riesen

VOLKSWAGEN

Die Konzernmutter präsentiert die seriennahe Studie des Cross Blue (Fotos rechts) – mit einem Diesel-Hybrid unter dem Blech, der auch nach Europa passen würde. Vorn treibt der bekannte 2,0 TDI in der stärksten Ausführung (140 kW/190 PS) zusammen mit einem 40 kW/54 PS starken Stromer die Vorderachse an – mittels sechsstufigem Doppelkupplungsgetriebe. Die Hinterachse wird mit einem 85 kW/115 PS kräftigen Elektromotor bestückt, was in der Mischung 225 kW/306 PS ergibt – bei einem Verbrauch von gerade einmal 2,1 Litern Diesel. Umgerechnet 22,4 km rein elektrischer Fahrbetrieb sind möglich; der Strom wird in einem Lithium-Ionen-Akku gespeichert, der an der Steckdose aufgeladen werden kann. Gesamtdrehmoment: 700 Newtonmeter.

AUDI

Ausgerechnet der brandneue, 560 PS starke Audi RS7 gibt in einem Land sein Debüt, in dem strenge Tempolimits gelten. Die Grundversion des Vierliter-V8-Turbos rollt in der üblichen 250 km/h-Reglementierung aus den Werkshallen, jedoch rennt der Ingolstädter mit dem sogenannten Dynamikpaket 280 Stundenkilometer. Für den Standardsprint genügen 3,9 Sekunden. Ganz so rasant geht es beim neuen SQ5-Benzinmodell nicht zu. Das kleine SUV mit dem Dreiliter-Kompressor-V6 ist der Gegenspieler zur europäischen Diesel-Variante mit dem „S“. Da in den amerikanischen und asiatischen Märkten sowie in Russland wenig Begeisterung für den Selbstzünder zu erwarten ist, muss das Kaufinteresse eben anderweitig geweckt werden.

PORSCHE

Auch hier steht ein SUV; größer als der SQ5, aber kleiner als die Crossblue-Studie von VW, dafür aber umso kräftiger. Selbst im Drehmoment übertrifft der auf den Namen Cayenne Turbo S hörende Porsche das Concept der Muttermarke um 50 Nm, obwohl es einen Benziner unter der Haube trägt. 151 751 Euro müssen Kunden auf den Tisch legen, die etwas mehr Salz (S) in der Suppe wünschen. Dafür beschleunigt der Turbo S um 0,2 Sekunden schneller als der normale Cayenne Turbo und erledigt den Standardsprint in 4,5 statt 4,7 Sekunden, zudem ist er mit 283 km/h Spitzentempo um 5 km/h schneller, dafür aber auch 29 720 Euro teurer.

BENTLEY

In einer ähnlichen Gewichts- und Leistungsklasse spielt auch das neue Bentley Continental GT Speed Convertible. Das schnellste Cabrio der Welt verfügt ebenso über zwei angetriebene Achsen und 460 kW/625 PS Leistung. Damit übertrifft die jüngste Kreation der feinen Volkswagen-Marke den sportiven Kraxler ordentlich. Das Leergewicht von 2495 kg zeigt, dass Sparbemühungen bei den Briten nicht an erster Stelle stehen. Der Sechsliter-Zwölfzylinder katapultiert mit seinem angeflanschten Achtgang-Wandlerautomaten das optisch dezent weiterentwickelte Cabrio in 4,4 Sekunden auf 100 km/h und bis auf 325 Spitze. Bei rund 220.000 Euro Grundpreis sollte der künftige Eigner finanziell gut ausgestattet sein, auf das er über 15 Liter Super Plus je 100 km nur müde lächeln möge. sppr

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben