Auto : F-Type vs. Boxter: Jaguar bringt 2013 offenen Zweisitzer

von

In den Sechzigern waren sie Kult und begehrt: die E-Type von Jaguar. Mit ihrer langen Schnauze, ihrem puristisch-eleganten Körper waren sie der Inbegriff automobilen Designs. Heute werden für die wenigen gut erhaltenen Stücke hohe sechsstellige Beträge gezahlt. Doch Jaguar pfiff ohne Not auf diese Tradition. Auf die Frage nach einem E-Type-Nachfolger folgte stets Schweigen. Bis jetzt. Nun ist es raus und offiziell: Jaguar wird Mitte 2013 einen kleinen Roadster bringen, dem später ein Coupé folgen wird.

Die Neuen sollen in die verdammt großen Fußstapfen des E-Type treten. Leider rang man sich nicht durch, diesen glanzvollen Namen wiederzubeleben. F-Type soll der Zweisitzer heißen, der den etablierten Firmen mit ihren Modellen Porsche Boxster, BMW Z4 und Mercedes SLK das profitable Leben schwer machen dürfte. Nur wenige Infos hat Jaguar bislang freigegeben: Bodengruppe und Karosserie bestehen komplett aus Aluminium. Von null auf Tempo 100 in fünf Sekunden, Spitze 300 km/h. Welcher Motor die Briten unter der langen Schnauze pflanzen werden, verraten sie noch nicht.

Der V8 aus dem XK dürfte es wohl nicht sein. Wir gehen von einem per Kompressor zwangsbeatmeten V6 aus, der gut 300 PS stark sein könnte. Preis? So ab 58 000 bis 60 000 Euro. Die ersten Vorserienmodelle, die demnächst auch auf deutschen Straßen zu sehen sein werden, kommen aus dem britischen Jaguar-Werk Bromwich, das 2013 auch den Roadster produziert. Die wichtigste Botschaft: Der F-Type orientiert sich im Design an die im September 2011 auf der Frankfurter Automobilausstellung gezeigte Studie C-X16. Ein bildschönes Auto, würdig eines späten E-Type-Nachfolgers. Auch wenn der nicht so heißen darf. Rainer Ruthe

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben