Facelift A3 : Da lohnt der zweite Blick

Beim Kompakten tut sich das meiste bei der Technik.

Da kann man Audi beim besten Willen keine Oberflächlichkeit vorwerfen. Das Facelift des A3, wie es im Juli auf die Straße kommt, ist äußerlich kaum zu erkennen: Geänderte Scheinwerfer, Tagfahrlicht, neue Räder, neue Stoffe. Das war’s. Die Musik spielt unter dem Blech. So sinkt der Verbrauch der acht angebotenen Motoren im Schnitt um 15 Prozent. Einen großen Schritt in Sachen Laufruhe machen die beiden Zweiliter-Diesel mit 140 beziehungsweise 170 PS. Die spröde Pumpe-Düse-Technik ist Vergangenheit, nun gilt das sanftere Common-Rail-Prinzip. Nahezu alle Triebwerke lassen sich jetzt optional mit der S-tronic ausstatten – die drehmomentstarken Aggregate mit dem bekannten Sechsgang-DSG, die drehmomentschwächeren (1.6, 1.4 TFSI, 1.8 TFSI) demnächst mit der neu entwickelten 7-Gang-Version (siehe Text unten).

Bei Proberunden mit verschiedenen Motoren ist uns neben der perfekt arbeitenden Einpark-Automatik dreierlei aufgefallen. Erstens: Der kleine Benziner 1.4 TFSI passt wunderbar zum A3 und dürfte für die meisten unserer Bedürfnisse vollends reichen. Zweitens: Schon ohne Sportfahrwerk scheint uns der A3 arg straff abgestimmt. Und schließlich: Wer es nicht lassen kann, bekommt mit dem 265 PS starken S3 einen kompakten Knaller, der manch Größeren nicht nur in den 5,8 Sekunden zwischen null und hundert klein macht. Den S3 gibt es jetzt auch als Sportback mit fünf Türen – bei der tadellosen Verarbeitung ist es geblieben. eric

Der Einstieg beim Audi A3 kostet 20 350 Euro. Dafür gibt es den 1.6-Benziner mit 102 PS in der Ausstattung „Attraction“. Den 1.4-TFSI mit 125 PS gibt es ab 21 350 Euro. Das Spitzenmodell S3 liegt bei 36 950 Euro. Die Preise des fünftürigen Sportback liegen jeweils knapp 1000 Euro höher.

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