Fahrradmesse Eurobike : Jetzt kommts fett - Die Trends von der Eurobike

In Friedrichshafen zeigte die Radbranche vergangene Woche die Trends für die kommende Saison. Die Stimmung ist gut, denn der Markt ist dank mildem Winter und anhaltendem Boom bei E-Bikes im ersten Halbjahr um vier Prozent gewachsen. Und was bewegt uns in 2015?

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FÜR MEHR DURCHBLICK

Die Zeit der Dynamofunzeln ist endgültig vorbei. Spätestens seit die Gesetze im letzten Jahr dem Stand der Technik angepasst wurden. Busch & Müller bietet eine 30 Lux starke LED-Leuchte, die durch ein Reflektor gleichmäßig ausleuchtet. Die Topversion hat Standlicht und einen Tag-Nacht-Sensor. Ab 35 Euro ist die Lumotec Avy zu haben.

Durchblick gesichert: LED-Leuchten fürs Fahrrad.
Durchblick gesichert: LED-Leuchten fürs Fahrrad.Foto: Promo
Fett: Der Trend abseits der Straße geht zu Fatbikes.
Fett: Der Trend abseits der Straße geht zu Fatbikes.Foto: Promo

FÜR KINDER UND KISTEN

Auf dem Weg zum Spielplatz sind Kinder meist enthusiastisch, auf dem Rückweg oft fußkrank. Für genervte Eltern bietet Kinderradspezialist Puky nun seinen Handwagen H25 Ceety an. Er lässt sich platzsparend zusammenklappen, transportiert Kinder ebenso wie Wasserkisten und sieht viel flotter aus als der gute alte Bollerwagen. Preis: 229,99 Euro.

FÜR JUNGE UND JUNGEBLIEBENE

Am Helm scheiden sich die Geister. Wer vernünftigerweise einen tragen möchte, findet auch immer mehr schicke Exemplare. Der Hyban von Abus vereint die Vorzüge eines City-Helms mit Skater-Optik. Für bessere Sichtbarkeit ist eine Rückleuchte integriert. Mit fünf Dekors zeigt er sich auch farbenfroh. 54,95 Euro wird der luftige Kopfschutz kosten.

FÜR CITY-COWBOYS

Flexibilität ist Trumpf, gerade bei den teuren E-Bikes. Das Universalrad Pony von Blue Label bringt dieses Prinzip auf den Punkt. In wenigen Sekunden lässt sich das Rad auf Bedürfnisse von Menschen zwischen 1,50 und knapp zwei Metern einstellen. Umgekehrt findet es auch im Kofferraum Platz. Ein Bosch-Mittelmotor unterstützt den Vortrieb. Je nach Ausstattung und Antrieb werden zwischen 2999 und 3499 Euro fällig.

Geschmackssache:Der Hyban von Abus vereint die Vorzüge eines City-Helms mit Skater-Optik.
Geschmackssache:Der Hyban von Abus vereint die Vorzüge eines City-Helms mit Skater-Optik.Foto: Promo

FÜR ABSEITS DER STRASSE

Wie flexibel die Radbranche mittlerweile ist, zeigt der Trend zu Fatbikes. Noch vor Jahresfrist ein Thema für Freaks gibt es in Friedrichshafen schon zahlreiche Fatbikes ab Werk zu sehen. Die wirken zwar wuchtig, zeigen sich aber beim Fahren recht handlich. Der Großstädter kann damit die Treppe runter und im Gelände liegen die Vorteile auf der Hand. Von Felts gibt es ab Herbst mit dem Lebowsk-e auch gleich das erste E-Fatbike der Welt. Kosten: 3799 Euro.

Das Universalrad Pony von Blue Label trumpft mit Flexibilität auf.
Das Universalrad Pony von Blue Label trumpft mit Flexibilität auf.Foto: Promo

FÜR JEDE GELEGENHEIT

Cross-Bikes sind zwar kein neuer Trend, bleiben aber weiter in Mode. Die Mischung aus Moutainbike und Rennrad zeigt gerade auf ausgedehnten Radtouren, aber auch im Alltag ihre Stärken. Kalkhoff kombiniert bei seinem Project Street 1.0 29R dicke 29-Zoll-Reifen mit Gabeldämpfung vorne, LED-Licht mit Nabendynamo und einem Shimano XT-Schaltwerk mit 30 Gängen. Preise sind noch nicht bekannt.

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