Fiat : Womit Fiat zu neuem Antrieb findet

Vor allem die Motoren prägen das Modelljahr 08.

Eric Metzler

Alfa macht sich gerade mit einem neuen Chef Mut. Bei Fiat ist man da schon weiter. Denn seit der großen Krise zur Jahrtausendwende, die man mit knapper Not überstanden hat, geht es steil aufwärts. Und mit den guten Kritiken für das Retromobil 500 im Kreuz gehen auch die Verantwortlichen in Deutschland so aufrecht wie lange nicht.

Das Modelljahr 2008 lebt bei Fiat weniger von ganz neuen Modellen, sondern vor allem von neuen Motoren und überarbeiteten Modellen. Außerdem wurde das Programm gestrafft: Quer durch die Modellpalette gibt es nun weniger Ausstattungsvarianten. Hier sind die Neuerungen bei Fiat im Überblick:

Der Croma
Neu ist die Optik (Kühlergrill, tropfenförmige Scheinwerfer, Dachspoiler am Heck); geblieben ist das Konzept (viel Beinfreiheit, große Fensterflächen, niedrige Einstiegsschweller, viel Sicherheit serienmäßig). Der Vorgänger war kein Renner; nun hat Fiat die Preise im Schnitt um 1900 Euro gesenkt. Zu haben sind zwei Benziner (1.8 Liter/136 PS und 2.2 Liter/147 PS) und drei Multijet-Diesel (1.9-Liter mit 120 PS bzw. 150 PS und 2,4-Liter mit 200 PS).

Der Bravo
Angeboten werden im Bravo zwei neue 1.6-Liter-Dieselmotoren mit Multijet-Einspritzung, einer mit 105 PS (187 km/h Spitze, Verbrauch 4,9 Liter), der andere mit 120 PS (195 km/h, 4,9 Liter). Trotz kleinen Hubraums bieten beide gutes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Auch bei den Benzinern hat sich etwas getan: Den Bravo, so Fiat, gibt es nun mit den „elastischen und sehr drehfreudigen T-Jet-Motoren zweiter Generation“, beide mit 1,4-Liter Hubraum und Turboaufladung. Die meistverkaufte Variante hat 120 PS und verbraucht 6,7 Liter (156 g CO2 pro Kilometer). Die Ausstattungslinien: Active, Dynamic, Emotion.

Der Linea
Den 120-PS-Benziner mit Turboaufladung aus dem Bravo gibt es jetzt auch für den Linea. Die Stufenhecklimousine hat in seiner Klasse einen ungewöhnlich großen Kofferraum: Er fasst zwischen 500 und 1175 Liter.

Der Sedici
Bislang gab es den kleinen Kraxler nur als allradgetriebenen 4x4. Jetzt soll ein Sedici mit reinem Frontantrieb auch alle die anlocken, die allein auf die Optik eines kleinen SUV anspringen. Bis auf den Antrieb sind die beiden Fünftürer identisch, wahlweise mit einem 1,6-Liter-Benziner (107 PS) oder einem 1.9 Multijet-Diesel (120 PS). Einzige Ausstattungsvariante für den 4,11 Meter kurzen Sedici: Der Dynamic, unter anderem mit Klimaanlage, CD und Dachreling.

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