Auto : Frauens Kleinmannssucht

Unterwegs im Alltag – heute mit einem spritzigen Zweisitzer aus Rüsselsheim

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Auf den ersten Blick

überraschen wir uns selbst: Hallo? Uns gefällt ein Frauenauto? Die kurzen Überhänge, die flach stehende Frontscheibe, auch die 17-Zoll-Alus: Nicht übel. Selbst die silbernen Bügel hinter den Sitzen stören uns weniger als im A3. Gegen den Tigra sind der Mitsubishi Colt CC und der Nissan Micra CC Blindpeesen – vor allem wegen ihres pummeligen Hecks.

Pluspunkte gibt es vor allem für…

das Einfache. Das ist nicht ironisch gemeint: Es gibt kein Knöpfchen zuviel, alles sitzt da, wo es hingehört. Auch hat man gar nicht erst versucht, hinten Notsitze oder dergleichen zu installieren. Das ist ein Zweisitzer. Basta. Der 1.8-Liter-Motor ist spritzig und verstärkt den Eindruck, in einem extrem gut gelaunten, quirligen Auto unterwegs zu sein.

Weniger Charme hat…

das Dach im geschlossenen Zustand. Dann nämlich ist schon auf leicht unruhiger Wegstrecke ein Klappern und Rumpeln in der Konstruktion zu hören. Wirklich schlimm fanden wir das nicht – wir haben einfach schnell im Kopf nachgerechnet, wieviel wir für ein Einser-Cabrio von BMW mehr zahlen müssten.

Das spannendste Detail…

war von den Ingenieuren nett gemeint, nervt aber ganz schön, wenn man es eilig hat. Der (relativ große) Kofferraum wird automatisch über einen elektrohydraulischen Antrieb geöffnet und geschlossen. Und das kann dauern…

Unterm Strich die richtige Wahl für…

alle, die im Herbst fix reagieren wollen, wenn die Sonne mal für ein Stündchen vorbeischaut: Nach 18 Sekunden hat sich das Dach verdünnisiert. Wer sparen will, nimmt besser den 1.4er – der verbraucht statt 7,5 Litern Sprit nur 6,1. eric

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