• FÜR DIE WÜSTE SO SEXY KANN EIN BÜGEL SEIN DA SCHAU HER, EIN KIA! So sehen Cowboys aus DAS NEUE C BITTE Schön und Erfolgreich

Auto : FÜR DIE WÜSTE SO SEXY KANN EIN BÜGEL SEIN DA SCHAU HER, EIN KIA! So sehen Cowboys aus DAS NEUE C BITTE Schön und Erfolgreich

Es wird wieder geprotzt und gefeiert in Detroit. Große Trends sind nicht zu erkennen. Diese fünf Neuheiten werden wir dennoch nicht vergessen.

Alle feiern, nur Volkswagen wirkt zerknirscht. Die sonst so erfolgsverwöhnten Wolfsburger müssen in den USA einen Absatzrückgang von sieben Prozent hinnehmen. Und VW-Chef Winterkorn muss zähneknirschend eingestehen, dass es ohne eine erfolgreiche US-Abteilung auch mit der Weltmarktführerschaft bis 2020 wohl nichts werden wird. Man müsse den Markt besser verstehen, heißt es. Da kann der Beetle Dune wohl höchstens ein Anfang sein. Und er ist ein Zeichen dafür, dass VW sein Potenzial nicht ausspielt. BMW hat mit dem Mini zig Varianten am Markt, der Beetle fährt als Limousine und Cabrio, das war’s. Da geht noch was.

Manchmal sind die aus der Not geborenen Ideen einfach die besten. Mitte der 1960er Jahre sollte aus dem 911 ein Cabrio werden. Die strengen Sicherheitsvorschriften in den USA machten es allerdings unmöglich, einfach das Dach wegzulassen. So wurde das „Sicherheitscabriolet“ geboren, das die Zuffenhausener in Erinnerung an ihre erfolgreichen Auftritte bei der Targa Florio und anderen Rennklassikern in Italien kurzerhand Targa nannten. Welch ein Kultmodell sich daraus machen lässt, zeigt Porsche einmal mehr mit der Weltpremiere des neuen 911 Targa. Die Heckscheibe ist ein Traum in Glas und der Bügel mittlerweile eine Zierde für das Auto. Obwohl es jetzt auch ein echtes 911er-Cabrio gibt, bleibt der Targa ein Highlight in der Modellpalette. Und beim Neuen muss auch nicht mehr Hand angelegt werden. Das Targa-Dach verstaut sich jetzt vollautomatisch ins Heck. Man müsste den US-Behörden geradezu dankbar sein für dieses Auto.

Früher war Kia so ein richtiger Billiganbieter. Die Autos verkauften sich fast ausschließlich über den Preis. Technische Highlights oder extravagantes Design? Fehlanzeige. Das hat sich grundsätzlich gewandelt. Natürlich ist auch heute noch der Kleinwagen Rio eines der wichtigsten Modelle im Portfolio. Mittlerweile nehmen die Koreaner die Rolle ein, die früher französische Hersteller ausfüllten: Sie paaren modernes Design mit solider Technik. Und jetzt zeigt Kia einen bezahlbaren Sportwagen: Der GT4 Stinger baut mit 4,31 Metern kompakt, ist extrem sportlich zugeschnitten und wird mit einem relativ vernünftigen Zweiliter-Vierzylinder mit 300 PS angetrieben. Fragt sich nur: Wann kommt er denn in Serie?

Seit 32 Jahren Marktführer, ein Modell, an dem sich der ganze Markt orientiert. Was bei uns der Golf ist heißt in den USA Ford F-150 und ist ein Pickup, wie man ihn sich vorstellt: Riesengroß, mit Ladefläche und optionaler Doppelachse im Heck. Alleine in den USA verkauft Ford fast 800 000 Exemplare davon, weltweit sind es mehr als eine Million. Da muss selbst der Golf passen. Aber selbst beim US-Urgestein tut sich was: Dank Alu-Karosse hat der „F-one-fifty“ bis zu 320 Kilo abgespeckt. Zudem bekommt er hochwertige Technik wie LED-Scheinwerfer, 360-Grad-Kamerasystem und Fahrassistenzsysteme. Selbst an Cowboys geht die Zeit nicht spurlos vorbei.

Es ist schon beeindruckend, wie Daimler es geschafft hat innerhalb von nicht mal zwei Jahren fast die gesamte Modellpalette von altbacken auf modern und stylisch umzustellen. Erst kommt mit der A-Klasse ein Modell auf den Markt, das wie ein Kulturschock gegenüber dem Vorgänger wirkt. Dann wird der E-Klasse ein Facelift im Gegenwert von einer Milliarde Euro verpasst, die das Modell wieder zum Kassenschlager macht. Und nun kommt mit der neuen C-Klasse vor allem das Interieur an die Reihe. Hier haben die Schwaben nicht gegeizt und keinen Stein auf dem anderen gelassen. Gut so, denn damit ist Mercedes endgültig im 21. Jahrhundert angekommen. Vielleicht gelingt so der Plan, bis zum Ende des Jahrzehnts wieder führender Premiumanbieter zu werden.

Das waren noch Zeiten: Im Januar 2008 scheuchten Cowboys auf ihren Pferden exemplarisch eine Herde Rinder am Cobo Center vorbei und der damalige Chrysler-Präsident Jim Press präsentierte vor den Türen den neuen Dodge Ram, einen Pick-up, wie er amerikanischer nicht sein könnte. Am Ende des gleichen Jahres war Chrysler zahlungsunfähig und der scheidende Präsident Bush schob als eine seiner letzten Amtshandlungen noch schnell vier Milliarden Dollar als Staatshilfe rüber. So ist Amerika: The show must go on. Damals schien die Ära der Spritfresser ihrem Ende entgegenzugehen. Weit gefehlt! Wer heute durch die Hallen am Lake Michigan flaniert, der wird kaum einen Unterschied bemerken. Weltpremiere feiert zum Beispiel der Ford F150, ebenfalls ein Pick-up. Die Detroit Motor Show zeigt sich auch sonst wenig geläutert. Premiere feiern Sportwagen, Luxuslimousinen und eben Pick-ups. Nach Elektroautos muss der Besucher regelrecht suchen, hier und da findet sich ein Hybrid-Modell, die meisten davon allerdings in Konzeptfahrzeugen oder irgendwo im Rand der opulenten Messestände.

Der Automarkt brummt in den USA und die großen drei – Ford, Chrysler und General Motors – verdienen wieder richtig gutes Geld. Das lässt sich auch an der Show im Cobo Center ablesen. Lassen sich Trends für das Autojahr 2014 aufspüren? Schwierig, dazu ist die Detroit Motor Show zu amerikanisch. Die fünf Neuheiten auf dieser Seite werden wir dennoch in Erinnerung behalten. Warum? Lesen Sie selbst.

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