Auto : GAT kündigt neue Rußfilter für 2008 an

Der Rußfilter-Hersteller GAT will die kompletten Kosten für den Austausch wirkungsloser Systeme nur beim Einsatz eigener Produkte übernehmen. Ein GAT-Sprecher erklärte, dass das Unternehmen im Rahmen der Kulanzregelung die Kosten für einen fremden, teureren Filter nicht übernehmen werde.

Gegen GAT ermittelt zur Zeit die Staatsanwaltschaft. Das Unternehmen wird verdächtigt, in den Zulassungsanträgen für seine Filter falsche Angaben gemacht zu haben. In den nächsten Monaten wolle GAT Austauschfilter der nächsten Generation anbieten, schreibt das Unternehmen auf seiner Internetseite. „Wir werden zeitnah die Zulassungen für unsere neuen Systeme beantragen“, erklärte Geschäftsführer Christoph Amft. Eine rasche Zulassung durch das zuständige Kraftfahrtbundesamt vorausgesetzt, könnten so die ersten Systeme Anfang 2008 eingebaut werden.

Die Bundesregierung sowie die Verbände des Kraftfahrzeughandels und Werkstätten hatten sich darauf geeinigt, dass Autofahrer wirkungslose Rußpartikelfilter in ihren Diesel-Fahrzeugen ohne zusätzliche Kosten austauschen lassen können. Damit müsse die Steuerentlastung von 330 Euro pro Nachrüstung zur Vermeidung des krebserregenden Feinstaubs nicht zurückgezahlt werden und die Auto-Plakette zur Einfahrt in künftige Umweltzonen behalte ihre Gültigkeit, so Umweltminister Sigmar Gabriel. In die Affäre verwickelt sind auch die Unternehmen Bosal und Tenneco / Walker, die ebenfalls wirkungslose Filter vertrieben hatten. dpa

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