Google-Fortschritte bei selbstfahrenden Autos : Selbst fährt besser

Der Internetkonzern Google treibt die Entwicklung selbstfahrender Autos voran - ein Testwagen soll 700 000 Meilen auf dem Firmengelände zurückgelegt haben. Dazu soll es Fortschritte bei der Software geben.

Roboter-Auto: Seit 2010 forscht Google im Bereich selbstfahrender Autos.
Roboter-Auto: Seit 2010 forscht Google im Bereich selbstfahrender Autos.Foto: dpa

Der Internetkonzern Google macht nach eigenen Angaben Fortschritte bei der Entwicklung eines selbstfahrenden Autos. Seit der letzten Mitteilung zu dem Auto im August 2012 seien sie "optimistischer, was das Ziel angeht, ein Auto zu entwickeln, dass ohne menschliche Einmischung fährt", teilte Google am Montag mit. Das Fahrzeug habe seitdem 700 000 Meilen auf den Straßen von Mountain View zurückgelegt, Googles Unternehmenssitz in Kalifornien, und dabei die Software verbessert. Google testet das selbst fahrende Auto seit 2010.

Umgang mit Hindernissen verbessert

Die Erkenntnis der Ingenieure bei den Tests sei, dass es viel komplizierter ist, eine Meile in der Stadt zu fahren, als auf der Landstraße, erklärte Google. In der Stadt gebe es hunderte verschiedene Objekte, die sich gemäß unterschiedlichen Regeln auf engem Raum bewegen, erklärte Projektleiter Chris Urmson. Google habe die Software aber nun so weit verbessert, dass sie Hunderte von verschiedenen Objekten gleichzeitig erkennen könne.

"Fußgänger, Busse, ein von einem Verkehrspolizisten hochgehaltenes Stoppschild oder einen Fahrradfahrer, der Zeichen gibt, dass er möglicherweise abbiegen will", nannte Urmson als Beispiele. Ein autonomes Auto könne all diese Dinge auf eine Weise registrieren, wie es einem Menschen physisch unmöglich sei - und das Auto sei niemals müde oder abgelenkt.

Weiter ungelöste Probleme

Google stellte ein Video ins Netz, das zeigt, wie das selbst fahrende Auto über Baustellen fährt, auf Fußgänger und Radfahrer reagiert und auch Bahnübergänge registriert. "Es hat sich gezeigt, dass das, was für das menschliche Auge ziemlich chaotisch und zufällig ist, für einen Computer ziemlich vorhersagbar ist", erklärte Urmson.

Es gebe allerdings noch viele ungelöste Probleme, gab der Projektchef zu. Das autonome Auto müsse zunächst noch mehr Straßen in Mountain View abfahren, bevor Tests in einer anderen Stadt begonnen würden. Zugleich aber könne die Software "mit Tausenden von Situationen, die uns vor zwei Jahren noch Kopfschmerzen gemacht haben, nun umgehen". (afp)

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