Hin & Weg : Nimm zwei

Wie fühlt es sich an, wenn Volkswagen Cabrio und Coupé vereint?

Auf den ersten Blick ...


bleiben wir an den Schweinwerfern hängen. Die runden Kuller machen den Flachmann sympathisch, vorne wie hinten. Die Linie gefällt, weil sie mit einem weniger dicken Po abschließt als bei französischen CC. „Elegant“, sagt die Autoabschnittsgefährtin – stimmt, jedenfalls eleganter, als wir es von Golf oder Touran kennen.

Pluspunkte gibt es vor allem für ...
den 2,0-TSI-Motor. Grandios, was VW hier entwickelt hat: Ein starker, spritziger Antrieb mit Turbo, der samten läuft, bei kleinstem Gaslupf reagiert und kongenial mit dem DSG-Getriebe harmoniert. In dieser Kombi ist Fahrspaß mehr als eine Worthülse. Bei den ersten Sonnenstrahlen öffnen wir das serienmäßige Glas-Schiebedach (hat sonst kein CC), bei den zweiten ziehen wir am Weg-mit-der Mütze-Hebel in der Mittelkonsole (haben alle CC). Um das Blech in den Kofferraum zu falten, reichen ein Knopfdruck und eine rote Ampel. Das Schauspiel klappt leiser als bei Mitbewerbern; die Verarbeitung stimmt: Bei geschlossener Fahrt gibt’s kein Rappeln und kein Knistern.

Weniger Charme hat ...
der Wind. Der wirbelt im Eos vergleichsweise doll – schon bei niedrigem Tempo. Das Windschott hat VW im Kofferraum deponiert. Vor jeder Tour muss es hervorgekramt und eingestöpselt werden.

Das spannendste Detail ...
ist das neue Festplatten-Navi. Wie oft verfluchen wir Systeme ab Werk! Dieses versöhnt. Jede Eingabe erscheint logisch, es rechnet Routen schnell aus (und um) – und es warnt sehr zuverlässig vor Staus.

Unterm Strich die richtige Wahl für ...
Wochenenden wie dieses. Sohn und Picknickkorb auf die überraschend geräumige Rückbank – und ab in die Mark.

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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