• HIN UND WEG: UNTERWEGS IM ALLTAG: Und der Fünftürer? Vier Gründe, warum der Original-Leon den Golf nicht fürchten muss

HIN UND WEG: UNTERWEGS IM ALLTAG : Und der Fünftürer? Vier Gründe, warum der Original-Leon den Golf nicht fürchten muss

1. ER IST GEREIFT



Schon das Design des Vorgängers fanden viele knackiger als das des Golf. Aber der Neue ist kompromissloser: Trug der Alte rundliche Züge, wirft der Neue scharfe Falten wie ein Kristall. Der Innenraum ist schnörkellos, funktional und trotz dünner Sitze gut verarbeitet. Wie bei den Brüdern Golf und A3 kommen selbst Fremdfahrer schnell zurecht. Vor allem profitiert der Leon von nahezu allen technischen Fortschritten, die den Golf VII ausmachen – Modellwechsel mit Mehrwert.

2. ER HAT BISS

Sowas bietet nur das VW-Regal: Selbst mit den kleinsten Motoren (1,2-Liter TSI mit 86 PS/1,6-Liter-TDI mit 90 PS) fühlt man sich keineswegs untermotorisiert. Beststeller ist der 1.4 TSI mit 122 PS – ein flotter Allrounder, so man die kurzwegige Sechsgangsschaltung beherzt nutzt. Das Fahrwerk ist zwar eine Spur verträglicher abgestimmt als zuvor, ist aber schon im Fahrmodus „Normal“ straffer als im Golf. Im „Sport“-Modus glänzt vor allem die dann sehr direkte Lenkung.

3. ER HAT CHARME

Damit meinen wir nicht die LED-Scheinwerfer und auch nicht die Doppel-Endrohre der FR-Version. Uns sind andere Alleinstellungsmerkmale wichtiger: Eine Klimaanlage, die absolut perfekt, weil zug- und geräuschfrei arbeitet. Ein Spurhalte-Assistent, der sanft, aber wirkungsvoll gegenlenkt. Ein Touchscreen, den man gar nicht berühren muss. Er reagiert schon, wenn sich die Finger nähern. Und schließlich eine Ambientebeleuchtung, die aus den Türen Lounge-Ecken macht.

4. ER IST BESCHEIDEN

Viel Kofferraum sportlich verpackt – der Leon ist kein plumper Aufschneider. Der fünftürige Leon ist ab 15 390 Euro zu haben; besser fährt man ab „Reference“ (17 150 Euro). Dank Marken-Abschlag bei kompletter Ausstattung ist man durchweg um die 2000 Euro günstiger als im Golf unterwegs. Der Dreitürer (Bericht oben) startet im Juni; 2014 folgen eine sparsame „Ecomotive“-Version und ein Kombi.

Spätestens dann dürfte es für den Golf richtig eng werden. eric

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