HINTERGRUND : Da holpert es im Programm

Importeure haben es gegenüber den Deutschen immer schwer: Sie können keine vom Kunden individuell zusammengestellten Modelle verkaufen, sondern sie bieten zumeist nur Paketlösungen an, welche nicht selten Lücken offenbaren. So gibt es den neuen 100 PS starken sowie sehr sparsamen Benziner lediglich im Schrägheckmodell und nur in der Basisausstattung Prime-Line für 16 990 Euro. Da sind dann schon Klima, Radio, Bordcomputer und ein Start-Stopp-System an Bord. Doch außer Metalliclack gibt es nichts weiter. Wer mehr will, muss dann gleich 3300 Euro drauflegen. 20 290 kostet der Mazda 3 in der mittleren Center-Line-Ausstattung. Unter der Haube steckt dann ein Zweilliter-Benziner mit 120 PS. Für den kann eine 1800 Euro teure hauseigene Sechsstufenautomatik geordert werden; für den stärkeren 165-PS-Benziner jedoch nicht. Und Freunde der Langstrecke, die einen Diesel wünschen, haben derzeit keine Wahl. Den 3er gibt es zum Marktstart am 18. Oktober nur mit dem bekannten 2,2 Liter großen und 150 PS starken Selbstzünder. Und dieser kostet mit 24 390 Euro gleich 2100 Euro mehr als der 165-PS-Benziner. Wann ein kleinerer und günstigerer Diesel kommt, ist derzeit noch ungewiss. Hintergrund: Die Japaner haben den von Peugeot stammenden 115-PS-Diesel ausgemustert, das selbst entwickelte Triebwerk mit 120 PS ist aber noch nicht einsatzbereit. rr

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

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