• HINTERGRUND - DIE RALLYE-SERIE WRC: World Rallye Car - Die Formel 1 des Rallyesports

HINTERGRUND - DIE RALLYE-SERIE WRC : World Rallye Car - Die Formel 1 des Rallyesports

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Foto: FIAFoto: McKlein/LAT

Die WRC hat in ihrer kurzen Geschichte schon einige Höhen und Tiefen erlebt. Ab 1997 wurde sie von der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) fließend als Nachfolgewettbewerb für die Weltmeisterschaft der Gruppe A eingeführt. Ziel war es damals neue Hersteller für die Rennserie zu gewinnen. Das gelang zunächst auch, denn ab der Saison 2001 waren lange Zeit sieben Hersteller beteiligt, darunter Hyundai, Skoda, Peugeot und Citroën. Dann lichtete sich allerdings das Feld rasant und 2006 fuhren nur noch zwei Teams in der "Königsklasse des Rallyesports". Daher sah sich die FIA gezwungen ab 2011 ein neues Reglement einzuführen, dass die Entwicklung der Autos deutlich günstiger machte. Seitdem fahren die Piloten mit 1,6 Liter großen Turbomotoren und sind auch bei der Evolution der restlichen Technik stark limitiert. Unter der Haube steckt dennoch jede Menge Hightech. Für die zögerlichen Hersteller wurde die Serie nach der Wirtschaftskrise 2009 damit aber wieder attraktiver. Nach dem Team von Volkswagen, das im letzten Jahr einstieg, kommt in diesem Jahr noch ein engagiertes Team von Hyundai zurück auf die Pisten. Daneben fahren Citroën, Ford und Mini um den Titel. Serien-Weltmeister der Klasse war von 2004 bis 2012 Sébastien Loeb mit neun Titeln auf Autos von Citroën. Unter den Herstellern führt Citroën die WM-Rangliste mit acht Titel ebenfalls an. In diesem Jahr werden in der Serie 13 Rennen auf drei Kontinenten ausgetragen. Darunter finden sich auch die Klassiker, wie die Rallye Monte Carlo oder die Rallye Finnland. Erstmals in diesem Jahr startet die Serie auch bei einer Rallye in Polen. Exotischer sind hingegen die Rallyes in Australien und in Argentinien. mam

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

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