HONDA INSIGHT : Die Klimaautomatik ist immer an Bord

SO FUNKTIONIERT’S:

Im Honda Insight werkeln zwei Motoren: ein 1,3-Liter-Benziner mit 88 PS und ein 14-PS-Elektro-Triebwerk. Anders als etwa im Toyota Prius ist ein rein elektrisches Fahren über längere Strecken nicht möglich. Selbst beim Bergabrollen wird der Motor „mitgeschleppt“: Zwar schließen sich alle Zylinderventile, so dass kein Sprit verbraucht wird, die Kurbelwelle dreht sich trotzdem mit. Damit die Kolben keinen Schaden nehmen, achtet Honda auf extraglatte Oberflächen. Durch das Start-Stopp-System fließt beim Bremsen Energie zurück in die Batterie – das nennen die Hersteller Rekuperation. Bei jedem Halt, zum Beispiel an der Ampel, im Stau oder am Bahnübergang, wird der Motor automatisch ausgeschaltet. Sobald man den Fuß von der Bremse nimmt, springt der Benzinmotor wieder an.

DAS BRINGT’S:

Die Benzin-Elektro-Kombination soll nach EU-Norm nur 4,4 Liter je 100 Kilometer verbrauchen (mit 16-Zoll-Reifen sind es 4,6 Liter je 100 Kilometer). Der Benzin-Motor hat ein Drehmoment von 121 Newtonmeter. Das Elektro-Triebwerk schafft 92 Newtonmeter. Dieses Doppelherz reicht für eine Spitzengeschwindigkeit von 182 Stundenkilometern. Der CO2-Ausstoß beträgt 101 g/km (15 Zoll-Räder) bezeihungsweise 105 g/km (16 Zoll).

DAS KOSTET’S:

Der endgültige Basispreis steht noch nicht fest. Er dürfte aber bei 20 000 Euro liegen, 5000 Euro weniger als beim Toyota Prius. Ab April steht der Insight bei den Händlern.

DAS IST DRIN:

Den Honda Insight gibt es in drei Ausstattungsvarianten. In der Basisversion sind ESP und eine Klimaautomatik serienmäßig. Bei „Comfort“ gibt es unter anderem ein mp3-fähiges CD-Radio und ein Multi-Funktionslenkrad ohne Aufpreis. Bei der Topausstattung darf man sich über einen Tempomaten, 16-Zoll-Alus, einen Regen- und Lichtsensor sowie eine Bluetooth-Freisprechanlage freuen. gomo

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