Jaguar F-Pace als Macan-Jäger : Aluminium digital

Mit richtig Schwung stellt sich der Jaguar F-Pace vor. 380 PS Spitzenleistung, aber auch ein sparsamer Diesel treiben den ersten Geländewagen der Briten an. Und er wird digital.

Durch einen 19 Meter hohen Looping fährt Stuntman Terry Grant auf der Galopprennbahn in Frankfurt am Main im Vorfeld der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) einen Jaguar F-Pace.
Durch einen 19 Meter hohen Looping fährt Stuntman Terry Grant auf der Galopprennbahn in Frankfurt am Main im Vorfeld der...Foto: Boris Roessler/dpa

Jaguar geht neue Wege und zeigt auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA, Publikumstage 17. bis 27. September) in Frankfurt den ersten Geländewagen in der Firmengeschichte. Der gegen Konkurrenten wie den Porsche Macan oder den Mercedes GLC positionierte Allradler trägt den Namen F-Pace und kommt Anfang nächsten Jahres zu Preisen ab etwa 42 000 Euro in den Handel, teilte der britische Hersteller mit.

Technisch ist der 4,73 Meter lange Jaguar F-Pace eng verwandt mit den neuen Limousinen XE und XF. So übernimmt er deren weitgehend aus Aluminium gefertigte Leichtbaukonstruktion und wiegt deshalb im besten Fall nur 1665 Kilo. Auch die Diesel mit vier und sechs Zylindern sowie die beiden V6-Benziner werden übernommen und decken im F-Pace ein Spektrum von 132 kW/180 PS bis 280 kW/380 PS ab. Damit komme die sparsamste, nur mit Heckantrieb bestückte Variante auf einen Normverbrauch von 4,9 Litern Diesel und einen CO2-Ausstoß von 129 g/km, so Jaguar weiter. Der schnellste, in allen anderen Varianten mit Allradantrieb verfügbare F-Pace beschleunigt in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht 250 km/h Spitze.

Als weitere Innovationen neben der im Konkurrenzumfeld einzigartigen Aluminiumkonstruktion nennt Jaguar vor allem elektronische Errungenschaften. So bekomme der F-Pace ein komplett digitales Cockpit, das weitgehend frei konfiguriert werden kann, ein neues Infotainmentsystem mit Online-Zugang und Appstore sowie den ersten Schlüssel, der sich zum Beispiel für den Sport auf ein elektronisches Armband übertragen lässt. (dpa)



Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben