IM DETAIL : Kaufen oder mieten: Die Batterie-Frage

Wer ein Smartphone oder einen Laptop nutzt, weiß, dass der Akku nach zwei bis drei Jahren meistens so platt ist, dass er für einiges Geld ausgetauscht werden muss. Beim E-Auto ist das ähnlich – und doch liegt der Fall in diesem Falle anders.

VARIANTE BATTERIE-MIETE?

Der Kunde kann den Smart electric drive auch ohne Batterie kaufen: das Coupé für 18 910 Euro und 22 000 Euro für das Cabrio. Den Akkublock mietet er für 65 Euro pro Monat dazu und zwar für zehn Jahre – ähnlich wie bei einem Handyvertrag. Sale and care, heißt das bei Smart auf Neudeutsch. Zunächst erscheint die Offerte teuer. Doch hat er auch zehn Jahre Garantie; sinkt die Kapazität unter 80 Prozent, wird der Block selbst im zehnten Jahr noch kostenlos getauscht. Und die jährlich vorgeschriebene Inspektion ist im Preis mit drin. Er kann auch aus diesem Vertrag aussteigen, muss dann aber die Batterie zum Zeitwert kaufen. Der Vertrag geht übrigens auf den Zweitbesitzer über.

VARIANTE BATTERIE-KAUF

Der Kunde kann aber auch Auto plus Akku kaufen; dafür zahlt er jeweils 4770 Euro mehr. Das erscheint zunächst günstig zu sein. Doch in diesem Falle gibt es nur zwei Jahre Garantie auf die Batterie; muss diese später gewechselt werden, kostet dies einen vierstelligen Euro-Betrag; und die jährlichen Inspektionen sind nicht kostenlos. Also rechnerisch die schlechtere Variante. rr

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


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