Isuzu D-Max : Beim dritten Mal mit drei Kabinen

Isuzu macht einen neuen Anlauf in Deutschland – mit der Pickup-Familie D-Max

Ingo von Dahlern

Aller guten Dinge sind drei – zumindest, was den Auftritt der japanischen Marke Isuzu auf dem deutschen Markt angeht. Denn seit gut einem Jahr ist sie bei uns wieder dabei. Und das nicht mehr als eine der vielen Marken von General Motors. Heute gehören 80 Prozent von Isuzu Mitsubishi.

Beim ersten Auftritt von Isuzu bei uns bestand das Angebot aus dem Geländewagen Trooper, der schnell Freunde fand. Weniger erfolgreich war allerdings Personenwagen Gemini, der als Weltauto und Golf-Rivale geplant war, sich aber nicht durchsetzen konnte. Er verschwand nach kurzer Zeit und mit ihm auch gleich alle deutschen Isuzu-Händler.

Trotzdem blieb Isuzu bei uns präsent. Denn der Monterey als Top-Modell der Opel-Geländewagen war die damals aktuelle Version des Isuzu Trooper, dem man das Emblem der Rüsselsheimer angeklebt hatte. 1999 verschwand das Modell vom Markt. Dafür kehrte Isuzu zurück – mit einem mit dem Monterey weitgehend identischen Trooper. Doch der zweite Isuzu-Auftritt währte nur gute zwei Jahre – dann war Isuzu erneut weg.

Nun sind die Japaner zum dritten Mal da – mit Pickups. D-Max heißt in dieser Hinsicht Isuzus aktuelles Angebot, das in drei Karosserievarianten antritt: Mehr auf gewerbliche Nutzer zielt der mit zweisitziger Kabine ausgestattete D-Max Single Cab, den es neben der Allradversion als einzigen D-Max auch mit reinem Hinterachsantrieb gibt. Eine etwas kürzere Ladefläche, dafür aber eine längere Kabine mit zwei zusätzlichen Plätzen, hat der D-Max Space Cab. Und den Innenraum einer fünfsitzigen Limousine bietet der viertürige D-Max Double Cab.

Angetrieben wird der D-Max wahlweise von einem 2,5-Liter- oder 3,0-Liter-Turbodiesel mit Common Rail, der in der kleineren Version 136 PS und in der größeren 163 PS leistet. Beide Motoren bestätigen, dass Isuzu zu den ganz großen Dieselspezialisten auf der Welt gehört. Sie überzeugen nicht nur durch Laufkultur und ihre niedrigen Arbeitsgeräusche, sondern vor allem durch starken Anzug aus tiefen Drehzahlen heraus.

Und wenn man mit einem Handgriff den Allradantrieb zuschaltet, erweist sich der D-Max mit seinen einzeln aufgehängten Vorderrädern und der starren Hinterachse mit selbstsperrendem Differenzial als überzeugender Geländegänger. Für besonders schwierige Passagen gibt es eine Untersetzung und neben dem Fünfgang-Schaltgetriebe steht auch eine Viergang-Automatik zur Wahl. Die elektronischen Assistenzsysteme beschränken sich allerdings auf das ABS.

Basic und Custom heißen die zwei Ausstattungsversionen des D-Max, der sich bereits in der Basisversion gut ausgestattet präsentiert. Dank eines umfangreichen Zubehörprogramms kann man die Wagen zudem problemlos individualisieren, dazu kommen gute Verarbeitung und eine Dreijahresgarantie. Die Preise reichen von 18500 Euro für den Single Cab mit Hinterachsantrieb über 22490 Euro für den Space Cab 2.5 bis zu 30240 Euro für den Double Cab 3.0 Custom mit Automatik.

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