Auto : Kein Stein bleibt auf dem anderen

Motoren, Design, XC: Was Volvo so plant.

Über 4000 Veränderungen sind es insgesamt bei den Baureihen V40, S60, V60, V70, XC 70 und S80. Für den neuen Jahrgang 2014 hat Volvo die größte Modellüberarbeitung der Unternehmensgeschichte gestartet. Und ab 2015 soll der Gasdrehgriff noch ein Stück weiter aufgedreht werden. Dann startet das erste unter dem chinesischen Besitzer Geely komplett neu entwickelte Modell; der XC 90.

Die neue variable und zugleich leichte Fahrzeugarchitektur – im Prinzip so eine ähnliche modulare Plattform wie bei VW, die viel Geld spart – ist im schwedischen Forschungszentrum Torslanda entwickelt worden, das der ehemalige BMW- Manager und Ex-Opel-Chef Carl-Peter Forster leitet. Mutig ist die Entscheidung, sowohl bei Diesel- als auch Benzinmotoren künftig nur noch Vierzylinder einzusetzen. Dafür ist eine neue Generation entwickelt worden, welche die Schweden erstmals auf der diesjährigen IAA in Frankfurt am Main präsentieren werden. Mittelfristig sollen diese Triebwerke, teils im Hybridverbund, die derzeitigen Vier-, Fünf- und Sechszylinder ersetzen.

Ein anderer Deutscher verantwortet seit kurzem das Volvo-Design: Thomas Ingenlath, der bei VW sowie Audi gearbeitet hat und der bei Skoda Chefdesigner war. Das neue nordische Design mit klarer, dabei reduzierterer Formensprache deutet sich bereits bei den 2014er Modellen an. Der XC 90 wird der erste Volvo mit der neuen Designsprache. Auch neu: Künftig soll es von jeder Baureihe eine S-, V- und XC-Version geben.

Die Ziele sind so ehrgeizig wie mutig: 2018 will Volvo mehr als doppelt so viele Autos verkaufen wie heute. Und nach 2020 soll bei Unfällen niemand mehr in einem oder durch einen neuen Volvo sein Leben verlieren. rr

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