KFZ-Kosten : Autofahren wird immer teurer

Die gefühlten Kosten für das Autofahren sind längst immens, aber nun hält der ADAC auch amtlich fest: Das Autofahren ist seit dem Jahr 2000 um 20 Prozent teurer geworden. Gründe sind die Kraftstoffpreise und höhere Steuern.

Autokosten Foto: ddp
Bitteres Muss: Die Fahrt zur Tankstelle hat sich für Autofahrer in den letzten Jahren besonders verteuert. -Foto: ddp

MünchenSeit der Jahrtausendwende ist das Autofahren deutlich teurer geworden. Die Kosten für Anschaffung und Unterhalt eines Fahrzeugs stiegen seit dem Jahr 2000 um 20 Prozent, wie aus dem vom ADAC und dem Statistischen Bundesamt veröffentlichten vierteljährlichen Autokosten-Index hervorgeht. Die Kosten für die Lebenshaltung seien im gleichen Zeitraum nur um 12,3 Prozent gestiegen. Für den Preisanstieg seien vor allem die höheren Treibstoffpreise verantwortlich, die in dem Zeitraum um 37 Prozent gestiegen sind. Außerdem liege die Kfz-Steuer um 2,8 Prozent höher, vor allem wegen der seit Mitte des Jahres geltenden Zuschlags für Diesel-Autos ohne Partikelfilter.

In den vergangenen zwölf Monaten wurde das Autofahren um 2,1 Prozent teurer, etwas stärker als die Teuerung der Lebenshaltung, die nur 1,8 Prozent betrug. Binnen eines Jahres stiegen demnach vor allem die Anschaffungskosten für Neuwagen (plus 3,3 Prozent), die Kosten für Reparaturen und Inspektionen (plus 3,1 Prozent) sowie die Preise der Fahrschulen (plus 3,5 Prozent). Hier mache sich die Anhebung der Mehrwertsteuer zum Jahreswechsel bemerkbar. (mit AFP)

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