Klassiker bekommt Überarbeitung : Neuer Ford F-150: "Zukunft des Pick-ups"

Die 2014er Version des Verkaufsschlagers aus Detroit setzt ganz auf eine leichtere Karosserie. Dies bestätigte Ford zur 13. Generation des Modells. Der Alleskönner ist Aushängeschild und Zugpferd des Autobauers auf dem US-Markt.

Aufgefrischt: Der Ford F-150 in der 2014er Variante - schlanker und leichter als die Vorgänger.
Aufgefrischt: Der Ford F-150 in der 2014er Variante - schlanker und leichter als die Vorgänger.Foto: dpa

Der US-Autobauer Ford baut die Neuauflage seines legendären Pick-up-Trucks F-150 zu großen Teilen aus Aluminium. Der Wagen soll dadurch je nach Ausführung um bis zu 320 Kilogramm an Gewicht gegenüber dem Vorgängermodell abspecken. Damit reagiert Ford auf die strenger werdenden Verbrauchsvorschriften und höheren Spritpreise in den USA.

Spitze seit 32 Jahren

"Der komplett neue F-150 stellt die Zukunft der Pick-up-Trucks dar", erklärte der für das Tagesgeschäft zuständige Ford-Manager Mark Fields am Montag zur Auto Show in Detroit. Im Vorfeld hatten Branchenexperten allerdings infrage gestellt, ob die als sehr treu geltende Kundschaft des F-150 die Abkehr von einer Stahlkarosserie mitmachen wird - zu gewohnt sind die Fahrer des tonnenschweren Gefährts an Wucht und Vehemenz der bisherigen Versionen.

Der F-150 ist seit 32 Jahren der am meisten verkaufte Wagen in den USA und für Ford das wichtigste Modell mit zuletzt 763 000 Verkäufen alleine in den USA, angetrieben auch vom vergleichsweise niedrigen Preis des Riesen - die 2014er Version ist ab knapp 25 000 US-Dollar in der Liste. Das Auto wird für harte Arbeitseinsätze etwa auf dem Bau oder zum Ziehen von Anhängern genutzt, weshalb die anderen Hersteller bislang auf die klassische Bauweise setzten, allen voran General Motors mit seinem Chevrolet Silverado. Das Chassis ist allerdings auch beim neuen Ford F-150 weiterhin aus Stahl. (dpa)

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