Auto : Klein, aber unfein

Harz, Fliegen, Kot: Autofahrer unterschätzen Sommer-Spuren auf dem Lack.

Während der Mensch sich im Urlaub meist gut erholt, bekommt dem Auto die Luftveränderung eher weniger. Pralle Sonne und Insekten, die während der Fahrt auf die Autofront prallen, setzen dem Lack ordentlich zu. Deshalb ist der Spätsommer genau die richtige Zeit für eine werterhaltende Kur.

Neben Insektenresten gehören Vogelkot und Baumharz zu den härtesten Belastungen für die schützende Außenhaut des Fahrzeugs. Anders als bei winterlichen Torturen durch Streusalz und Matsch wird diese Gefahr jedoch von den meisten Autobesitzern unterschätzt. Dabei sind es nicht nur klebrige Verunreinigungen. Sie können die Oberfläche ernsthaft schädigen. Wird es ignoriert, ätzt sich die Bio-Kontamination regelrecht in die Lackoberfläche. Rissbildungen sind dann die Folge.

Auch wenn es etwas penibel aussieht: Diesen Schmutz sollte man schnellst- möglichst entfernen, denn die Überbleibsel härten schnell aus, so dass nur noch spezielle Reiniger helfen. Als Sofortmaßnahme genügt oft ein feuchtes Küchentuch, das man auf die entsprechende Stelle legt. Nachdem es einige Minuten eingewirkt ist, lassen sich die Hinterlassenschaften wegwischen. Der Handel bietet dafür auch spezielle Reinigungstücher an, die bereits imprägniert sind und weniger Zeit zum Einwirken benötigen.

Wer den Schmutz erst spät bemerkt, kann zu Insektenschwämmen greifen. Diese Schwämme entfernen hartnäckigen Schmutz. Jedoch eignen sie sich allenfalls für die Scheiben, aber nicht für den Lack. Es bleiben auf jeden Fall Kratzer zurück. Besser sind hier Hochdruckreiniger, bei denen man jedoch genügend Abstand zum Fahrzeug halten muss. Die beste Wahl für eingetrocknete Verunreinigungen sind spezielle Reinigungsmittel, die Baumharz und Insektenreste lösen. sppr

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