Korrosionsschutz für Leichtmetallräder : Lack für den Winter

Leichtmetallräder sehen edel aus, aber sie sind sehr witterungsanfällig. Im Winter leiden sie besonders unter Rollsplit, Salz und Schneematsch. Dagegen hilft nur Einmotten - oder eine Lackschicht.

Leichtmetallräder sind schick, aber oft kostspielig. Damit die schöne Optik eine Weile erhalten bleibt, sollten die Fabrikate im Winter durch eine Lackschicht vor Rollsplit, Streusalz und Schneematsch geschützt werden.
Leichtmetallräder sind schick, aber oft kostspielig. Damit die schöne Optik eine Weile erhalten bleibt, sollten die Fabrikate im...Foto: dpa

Leichtmetallräder werden im Winter besonders beansprucht: Rollsplit, Salz und Schneematsch setzen ihnen zu. Am besten überstehen Fabrikate mit einer ordentlichen Schicht Klarlack die Wintermonate, erklärt Philipp Schreiber vom Tüv Süd. Der Lack schützt die Felge vor Beschädigungen und Korrosion.

Auch Bremsstaub und Salznebel sollten regelmäßig von den Felgen abgeputzt werden. Dafür nutzen Autobesitzer schonende, säurefreie Reinigungsmittel, damit der Felgenlack keinen Schaden nimmt. Kleine Platzer im Lack, an denen Korrosionsnester entstehen können, lassen sich einfach abschleifen und mit einem Lackstift ausbessern.

Oberflächliche Roststellen sind meist nur ein ästhetisches Problem, erklärt Schreiber. „Davon ist die Fahrsicherheit in der Regel nicht betroffen.“ Eine Ausnahme kann sein, wenn sich Rost am Felgenhorn ausbreitet und deshalb die Kontaktfläche zum Reifen undicht wird.

Leichtmetallräder mit poliertem, unlackiertem Felgenbett sollten gar nicht im Winter gefahren werden, wenn einem an deren makelloser Optik etwas liegt, erläutert Schreiber. Ohne Lack sind sie Witterungsbedingungen schutzlos ausgesetzt. Darunter kann das Aussehen erheblich leiden. (dpa)

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