• Kosten für Karten-Updates bei Auto-Navis: Wenn der richtige Weg plötzlich kostet

Kosten für Karten-Updates bei Auto-Navis : Wenn der richtige Weg plötzlich kostet

Wenn das fest eingebaute Navi zur kleinen Kostenfalle wird: Autobauer wie Ford, Opel, Porsche oder Renault bieten keine kostenlosen Karten-Updates, Mercedes, Audi oder VW nur in begrenzter Zahl - und es gibt noch einen weiteren Nachteil gegenüber mobilen Geräten...

Nicht immer nur von Vorteil: Fest eingebaute Navis können gerade bei Updates ins Geld gehen. Foto: dpa
Nicht immer nur von Vorteil: Fest eingebaute Navis können gerade bei Updates ins Geld gehen.Foto: dpa

Käufer eines Neuwagens mit fest eingebautem Navi müssen mit teils hohen Kosten für Karten-Updates rechnen. Wie die Zeitschrift „Auto Straßenverkehr“ (Ausgabe 16/2014) dokumentiert, ergeben sich je nach Autohersteller dabei große Unterschiede. So böten zum Beispiel die Marken Fiat, Ford, Honda, Mitsubishi, Nissan, Opel, Porsche und Renault keinerlei Gratis-Updates an. Bei Kia gebe es frisches Kartenmaterial ohne Aufpreis dagegen innerhalb von sieben Jahren nach Neuwagenkauf, bei Hyundai beträgt die Frist fünf Jahre, bei VW, Mercedes und Toyota laut Bericht in der Regel drei. Audi bietet bei derzeit ausgelieferten Modellen nur für den A3 kostenlose Updates - sie werden fünfmal bereitgestellt.

Auch gegenüber mobilen Navigationsgeräten ergeben sich Unterschiede: So bietet Hersteller TomTom der Zeitschrift zufolge Europamaterial für rund 70 Euro an inklusive Karten-Updates. Bei den Autobauern liegen allein die Updates nach Ablauf der jeweiligen Fristen bei bis zu 300 Euro. Auch bei der Aktualisierung gibt es vor allem für Vielfahrer laut „Auto Straßenverkehr“ Nachteile bei fest verbauten Geräten. Während viele Autohersteller ihr Kartenmaterial nur ein- oder zweimal im Jahr aktualisierten, geschehe dies bei Garmin und TomTom viermal jährlich. (dpa)

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