Lexus GS 450h im Kurztest : Raumgewinn in neuem Look

Edel geht es zu bei Lexus. Auch beim just aufgefrischten Mittelklassemodell GS. Und natürlich setzen die Japaner auch hier auf Hybrid-Antriebe.

Scharfe Kante: Das Design wurde beim Lexus GS mit der Überarbeitung zugespitzt.
Scharfe Kante: Das Design wurde beim Lexus GS mit der Überarbeitung zugespitzt.Foto: Hersteller

Praktisch, so eine Verwechslung: So mancher liest Luxus statt Lexus. Da braucht man gar nicht erst sagen, dass es sich um die Edelmarke von Toyota handelt. Im August rollen die Japaner eine neue Generation ihrer großen Nobel-Limousine an den Start – zu erkennen vor allem an der Front. Die trägt mehr scharfe Falten und neue LED-Scheinwerfer. Lexus preist die immense Entwicklungsarbeit, verweist stolz auf 1,5 Millionen Erprobungskilometer und 1000 Interviews mit GS-Fahrern.

Deren größtes Leid wird nun beseitigt: Mit 482 Litern Ladevolumen gibt es endlich einen gescheiten Kofferraum. Der knapp 55.000 Euro teure GS 450h ist ein Vollhybrid. Er bedient sich eines Sechszylinders mit 292 PS und eines Elektromotors mit 53 PS bedient. Anders als beim Vorgänger liegt die Batterie nicht mehr unter den Fahrgästen. Sie steht auf der Achse hinter der Rückbank. Die Folge: Deutlich mehr Platz im Inneren. Neu in der GS-Familie ist ein 209 PS starker Benziner mit 2,5-Liter-V6 für gut 45.000 Euro. (eric)

DRAUFSCHAUEN

Von der Seite erinnert der GS leicht an Limousinen aus Bayern. Jedenfalls ist er im Innenraum gewachsen.
Von der Seite erinnert der GS leicht an Limousinen aus Bayern. Jedenfalls ist er im Innenraum gewachsen.Foto: Hersteller

Eine stattliche Erscheinung. Die Front wirkt gewollt aggressiv, die Seitenansicht elegant. Hübsch ist die Chromspange zwischen den Leuchten am Heck – so wirkt der GS breiter.

EINSTEIGEN

Grandios, der Innenraum – durchdachter und viel feiner als im Infiniti. Riesig das Navi; bombastisch die 835-Watt-Musikanlage; innovativ die Klima mit Filter gegen trockene Luft.

LOSFAHREN

Ein souveräner Hybrid: leise, stark und mit sieben Litern Test-Verbrauch sparsam. Prima Fahrwerk, vier Motorprogramme von Eco bis Sport plus – und optional gibt’s zig Fahrhilfen.

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