Massencrash mit Luxusautos : Teuerster Unfall aller Zeiten

So viel teures Blech findet sich selten sprichwörtlich auf einem Haufen: In Japan sind auf einer Autobahn 14 Nobelkarossen ineinander gerast. Acht Ferraris, ein Lamborghini und drei Mercedes wurden dabei zerstört.

Bei 160 Stundenkilometer verlieren die Fahrer eines Konvois von 20 Luxusautos die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Der Grund ist wahrscheinlich eine regenasse Fahrbahn.Alle Bilder anzeigen
Foto: Reuters
05.12.2011 13:09Bei 160 Stundenkilometer verlieren die Fahrer eines Konvois von 20 Luxusautos die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Der Grund ist...

Es ist der vermutlich teuerste Autounfall in der Geschichte Japans: Acht Ferraris, ein Lamborghini und drei Mercedes-Benz zählten zu den Fahrzeugen, die in eine Massenkarambolage auf einer Autobahn im Süden der japanischen Hauptinsel Honshu verwickelt waren. Im Fernsehen waren Bilder zu sehen, auf denen die zerquetschten Luxuskarossen im Wert von knapp drei Millionen Euro zu sehen waren. Vor allem die rote Farbe der Ferrari-Wracks stach hervor.


Nach Polizeiangaben waren am Sonntag auf regennasser Fahrbahn insgesamt 20 Luxusautos in einem Konvoi unterwegs, als der Fahrer des ersten Wagens offenbar die Kontrolle verlor. „Ich habe so etwas noch nie gesehen“, sagte Autobahnpolizist Eiichiro Kamitani. „Ferraris fahren selten in so großer Anzahl."

Kontrollverlust bei 160 km/h

„Einem Augenzeugen zufolge waren die Fahrzeuge mit bis zu 160 Stundenkilometern auf der Straße unterwegs, wo eine Geschwindigkeitsbegrenzung lediglich die Hälfte zuließ.

Einem weiteren Zeugen zufolge krachte das vorausfahrende Auto in eine Leitplanke, die hinterherfahrenden Wagen konnten laut Polizei offenbar nicht mehr rechtzeitig bremsen. Fünf Männer und fünf Frauen erlitten leichte Verletzungen. Auch zwei Toyota waren in den Unfall verwickelt - sie zählten aber offensichtlich nicht zu dem Konvoi.

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

14 Kommentare

Neuester Kommentar