Mazda MX-5 : Der bleibt sich treu

Klassiker können modern sein – dieser bietet zwar wenig Platz, aber viel Spaß.

Auf den ersten Blick…

denkt man: ein Klassiker. Und das gleich zweifach. Denn zum einen ist der MX-5 der Prototyp des Roadster-Revivals und nun auch schon seit fast 20 Jahren auf dem Markt (jaja, in drei Modellgenerationen, aber das Grundkonzept hat sich nicht groß verändert). Und zum Zweiten kam die Inspiration damals von den noch viel älteren Engländern: Triumph, MG, Lotus. Das sieht man deutlich.

Pluspunkte gibt es vor allem für…

das Fahrwerk. Denn nicht nur optisch gleicht der Mazda alten Roadstern: Man sitzt tief, die Lenkung ist direkt, Schlaglöcher überträgt der MX-5 mit den montierten 17-Zoll-Rädern und dem Sportfahrwerk gefühlsecht an den Fahrer-Popo. Aber so gehört sich das. Und belohnt wird man für die Härte mit einem Gokart-knackigen Fahrgefühl, gerade dann, wenn man mit dem Mazda um die Ecken flitzt. Die agile 160-PS-Maschine tut das Ihrige dazu, dass Fahren im MX-5 mehr ist, als nur von A nach B zu kommen.

Weniger Charme hat …

das nicht eben überbordende Platzangebot. Der MX-5 ist ein reiner Zweisitzer, das Gepäckabteil schmal bemessen: gerade mal 150 Liter passen in den Kofferraum. Oder sollten wir besser sagen: das von außen zugängliche Handschuhfach? Aber das muss man akzeptieren, wenn es denn ein Roadster sein soll. Und diese verchromten Gepäckträger für die Kofferklappe sehen ja auch nicht schlecht aus.

Das spannendste Detail …

ist der Verdeckmechanismus. Der erlaubt es, dem MX-5 seine Mütze aufzusetzen, ohne den Wagen zu verlassen. Nichts Besonderes, finden Sie? Für den reinen Handbetrieb schon.

Unterm Strich die richtige Wahl für…

alle, die ein kleines offenes Auto wollen und dabei mehr auf die Landstraße schielen als auf den Kurfürstendamm. Denn auch wenn andere mehr Blicke auf sich ziehen: Wo’s kurvig ist, zeigt der MX-5 auch Premium-Vertretern das Heck. kko

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