Mercedes-Sicherheitstechnik : Vorsicht, Kamera

Verkehrszeichen-Erkennung und neun Airbags: Mercedes nennt Details zur Sicherheitstechnik der nächsten E-Klasse

Mercedes will die nächste Auflage der E-Klasse abermals mit neuen Assistenz- und Sicherheitssystemen ausrüsten. Die Limousine bekommt zum Generationswechsel im Frühjahr eine weiterentwickelte „Pre Safe“-Bremse, die eine automatische Vollbremsung einleitet, wenn ein Unfall nicht mehr zu vermeiden ist. Das System kann nach Mercedes-Angaben keine Karambolage verhindern, doch soll es die Kollisionsgeschwindigkeit deutlich reduzieren. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von Tempo 50 sinke zum Beispiel das Aufpralltempo im Mittel um 16 Kilometer pro Stunde.

Kommt es doch zu einem schweren Unfall, zünden in der E-Klasse künftig serienmäßig neun Airbags. Neben den bekannten Front-, Seiten- und Fenster-Airbags führt Mercedes auch einen Airbag für das Becken sowie einen Knie-Airbag für den Fahrer ein. Gegen Aufpreis soll es zudem Seiten-Airbags im Fond geben. Obendrein wird die E-Klasse der erste Mercedes mit einer Motorhaube, die bei einem Unfall zugunsten des Fußgängerschutzes von Federn um fünf Zentimeter angehoben wird.

Ebenfalls neu sind Assistenzsysteme, die auf eine Kamera hinter dem Rückspiegel setzen: Sie erkennt Verkehrszeichen mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, die auf Wunsch im Cockpit eingeblendet werden. Und sie scannt die weißen Linien der Fahrspuren und lässt bei unbeabsichtigtem Verlassen der Ideallinie zur Warnung das Lenkrad vibrieren. Dazu soll sie den sanften und automatischen Übergang zwischen Abblend- und Fernlicht steuern.

Darüber hinaus wird es in der E-Klasse ein verbessertes Nachtsichtsystem geben, das Fußgänger auf der Fahrbahn erkennen können und dem Fahrer melden soll. Aus der S-Klasse werden Sensoren übernommen, die beim Überholen vor Fahrzeugen im Toten Winkel warnen. Die Systeme will Mercedes bei der nächsten Modellpflege auch in andere Baureihen integrieren. dpa

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