• MERIVA 2010 – VOR DER WELTPREMIERE IN GENF: So eine Mittelkonsole hat keiner

MERIVA 2010 – VOR DER WELTPREMIERE IN GENF : So eine Mittelkonsole hat keiner

ANSEHEN & ANFASSEN

Türen sind nicht alles. Der neue Meriva hat mit dem alten nichts gemein. Die plumpe Gestalt ist passé. Dank ansteigender Schulterlinie wirkt der Monocab fließender, obwohl er in Breite und Länge kräftig zugelegt hat. Die opeltypisch gepfeilten Scheinwerfer und die sichelförmige Sicke in den Türen trägt nun auch der Meriva. Die Front ist Geschmackssache – nicht umsonst weisen die Designer entschuldigend darauf hin, der lange Überstand sei dem Fußgängerschutz geschuldet. Innen denkt man unversehens an Insignia und Astra, von denen der Meriva auch die guten Sitze erbt.

SITZEN & LADEN

Die zweigeteilte Heckklappe ist eigenständig; als Abschluss dient (auch zum Gefallen der Versicherer) eine ausgeformte Stoßstange. Sie nimmt den integrierten, ausziehbaren Fahrradträger Flex-Fix auf, der schon bei Astra und Corsa als sinnvollstes Extra unserer Zeit glänzt. Trotzdem hat Opel im Kofferraum noch einen doppelten Ladeboden unterbekommen. Die Sitztechnik baut auf das Konzept des Vorgängers auf; die Rückbank ist also längs verschiebbar; die äußeren Sitze zudem seitlich. Sie rücken jeweils dann Richtung Tür, wenn hinten alle drei Plätze benötigt werden.

VERSTAUEN & ORDNEN

In der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen stecken im Meriva Patente und Spielereien, die durchaus Nachahmer finden könnten. Durch den Einsatz einer elektronischen Parkbremse und das Versetzen des Schalthebels ins Armaturenbrett entsteht maximaler Freiraum, den Opel für ein konfigurierbares Schienensystem nutzt. Hier können Boxen, Schalen und Halter für Musikgeräte nach Belieben platziert und verschoben werden. Darunter ist Platz für Handtaschen und Zeitungen – und die fliegen dank der Schienen nicht so hilflos durch die Gegend wie in anderen Autos. eric

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