• Mini setzt für Gutbetuchte einen drauf Der PACEMAN: Unter 23 800 Euro läuft nichts

Auto : Mini setzt für Gutbetuchte einen drauf Der PACEMAN: Unter 23 800 Euro läuft nichts

Der Paceman basiert auf dem XL-Mini Countryman und ist so etwas wie ein kleiner X6. Denn genau wie beim großen Vorbild haben Designer aus dem Geländewagen ein Coupé gemacht, das Dach hinten etwas schräger nach unten gezogen und gleich auch noch zwei Türen eingespart. Und wie immer, wenn ein Viertürer zum Coupé wird, steigt dabei der Preis: Mindestens 23 800 Euro kostet der Paceman; 1200 Euro mehr als das Grundmodell.

Dafür verspricht Mini mehr Fahrspaß. Zwar bleibt es bei der Option auf Allradantrieb. Doch gegenüber dem Countryman ist der Paceman um zweieinhalb Zentimeter tiefergelegt und entsprechend sportlicher abgestimmt. Nicht, dass der Viertürer wirklich träge wäre. Doch wo es den Countryman in engen Kurven bisweilen spürbar nach außen trägt, bleibt der Paceman näher an der Ideallinie, beißt sich fester in den Asphalt und nimmt die Kehren noch ein bisschen schneller. Dafür muss man sich Ausflüge abseits des Asphalts jetzt vielleicht wieder etwas genauer überlegen und bei harten Bodenwellen ein wenig die Zähne zusammen beißen.

In Fahrt bringen den kleinen Wirbelwind nur die stärkeren Mini-Motoren: Es geht los mit dem 122 PS starken Cooper und dem Mini D mit 112 PS. Darüber rangiert der Cooper D mit 143 PS und bis im Sommer nächsten Jahres des Cooper Works mit 218 PS kommt, markiert der Cooper S die Spitze. Er hat 184 PS und bringt das Coupé mit 280 Nm so flott in Fahrt, dass der Paceman tatsächlich die Pace macht: Von 0 auf 100 kommt er in 7,5 Sekunden und Schluss ist erst bei 217 km/h. Allerdings braucht die Spaßgranate mindestens 6,1 Liter, wohingegen der kleine Diesel nur 4,4 Litern verlangt.

Vorn ändert sich bis auf die Einstiegshöhe und die schlechtere Sicht nach hinten nichts. Man hat genauso viel Platz wie immer, schaut auf die gleichen Instrumente und bedient dieselben Schalter – nur dass man jetzt endlich die Taster für Fensterheber dort findet, wo sie hingehören: in den Türen. Hinten dagegen gibt es zwei Loungesessel, auf denen man zwar trotz des flachen Dachs überraschend gut sitzen kann. Doch der Einstieg durch die große Vordertür vorbei am Fahrersitz ist eng und unkommod. Der Kofferraum mit 330 Litern Ladevolumen entspricht etwa dem des Dacia Sandero. sppr

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