• Mitsubishi und die Rallyes: Fahren über Stock und Stein oder: Die große Zeit der wilden Reiter

Mitsubishi und die Rallyes : Fahren über Stock und Stein oder: Die große Zeit der wilden Reiter

Insgesamt fünf Titel in der Rallye-WM hat Mitsubishi mit den diversen Lancer-Evo-Modellen eingefahren: Der Finne Tommi Mäkkinen wurde viermal hintereinander Fahrer-Weltmeister, einmal reichte es für den Hersteller zur Marken-WM. Allerdings war das in den Neunzigern, als der Rallye-Sport nach schweren Unfällen bereits eine Menge seines Glanzes eingebüßt hatte und schon deutlich domestizierter auftrat als in den wilden Siebzigern und Achtzigern.

In dieser Zeit liegen auch die Ursprünge von Mitsubishi als Rallye-Marke: Vor allem in der East African Safari Rallye erkannten die damals oft noch belächelten japanischen Hersteller die ideale Bühne, um die Zuverlässigkeit und Schnelligkeit ihrer Produkte zu demonstrieren: Die Strecke führte mehrere Tausend Kilometer durch den Busch. Am Steuer sorgten einheimische Fahrer wie der „Flying Sikh“, der indischstämmige Kenianer Joginder Singh, mit Ortskenntnis und spektakulärem Fahrstil (s. Foto) für erbitterte Duelle mit den europäischen Topfahrern. 1974 und 1976 konnte Singh den Wettbewerb auf Mitsubishi gewinnen – nicht zuletzt gegen seinen großen Rivalen, den Kenianer Shekhar Mehta auf Datsun. In der Neuzeit halten bei der Rallye Dakar die Pajero-Prototypen als Abo-Sieger für Mitsubishi die Fahne hoch – und bei der East African hat sich ein Kreis geschlossen: Der Sieger 2008 war ein Lancer Evolution. kko

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
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