Mobile Navis : Neukauf statt Aktualisierung kann sich lohnen

Das Straßennetz verändert sich ständig. Überall wird gebaut, ausgebessert und umgeleitet. Umso hilfreicher sind aktuelle Verkehrs- und Kartendaten auf dem Navi. Bei der neueren Generation von mobilen Navis ist der Update-Service meist inklusive, daher kann sich ein Neukauf lohnen...

Für viele Autofahrer inzwischen eine unverzichtbare Hilfe - mobile Navigationssysteme erleichtern den Alltag. Bei älteren Modellen können regelmäßige Kartenupdates jedoch teuer werden.
Für viele Autofahrer inzwischen eine unverzichtbare Hilfe - mobile Navigationssysteme erleichtern den Alltag. Bei älteren Modellen...Foto: dpa

Die Kartendaten von Navigationsgeräten müssen von Zeit zu Zeit auf den neuesten Stand gebracht werden. Das kostet bei älteren Navis meist etwa 70 Euro pro Jahr, wie die Stiftung Warentest ermittelt hat. Bei neuen Geräten ist die Aktualisierung der Kartendaten oft im Preis enthalten. Außerdem bieten viele neue Geräte leistungsfähige Live-Dienste für die Verkehrsverhältnisse. Es kann also sinnvoll sein, vor dem Aktualisieren einen Neukauf in Betracht zu ziehen, erklären die Experten in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 02/2015). Gute Geräte mit Live-Diensten gibt es demnach schon für deutlich unter 200 Euro.

Gravierende Unterschiede bei der Schnelligkeit

Von 15 mobilen Navis im Test schnitten 12 mit „gut“, die restlichen drei mit „befriedigend“ ab. Testsieger bei den Geräten mit 6-Zoll-Bildschirm wurde das Becker Professional 6 LMU (Note 2,1), das mit einem Preis von um die 259 Euro auch das teuerste war. Bei den 5-Zoll-Geräten landete das TomTom Go 50 mit der Note 2,2 für 163 Euro vorne. Während die Tester beim Becker vor allem von der Handhabung überzeugt waren, lobten sie am TomTom die zuverlässigen Fahrempfehlungen, übersichtliche Karten und die schnelle Einsatzbereitschaft.

Hierauf sollten ungeduldige Fahrer größeres Augenmerk legen, denn im Test zeigten sich gravierende Unterschiede. Während beim langsamsten Gerät zwei Minuten vom Einschalten bis zur fertig berechneten Route vergingen, schaffte das schnellste Modell die gleiche Übung in nur 16 Sekunden. Das zweitplatzierte Gerät war mit 26 Sekunden ebenfalls recht flott, der Testsieger von Becker genehmigte sich etwas mehr als eine Minute. (dpa)

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