Motorradmesse Eicma in Mailand : Mehr Motorrad aus Milano - die Highlights der Eicma

Goldenes Jubiläum mit Giftgrün, Retro-Feeling und einem Tabubruch: Die Highlights der Motorradmesse Eicma in Mailand - von BMW über Moto Guzzi bis Kawasaki.

David-Emanuel Digili
Aushängeschild mit Giftgrün: Die Kawasaki Ninja H2.
Aushängeschild mit Giftgrün: Die Kawasaki Ninja H2.Foto: Promo

„Wir danken allen Herstellern für wunderbare Jahre“ verneigten sich die Macher der Eicma schon am Eröffnungstag der Mailänder Motorradmesse. Die „Esposizione Internazionale Ciclo Motociclo e Accessori“ in Mailand gilt als eine der wichtigsten Motorradmessen der Welt - und feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Passend zum großen Jubiläum steht die Schau in diesem Jahr unter dem einfachen wie deutlichen Motto: Mehr (PS), mehr (Luxus), mehr (Klassik). Die Highlights aus der Lombardei.

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Moto Guzzi California Eldorado

Amerikaretrobikersommersonnefeeling - das könnte passen für die mächtige Maschine mit ihrem geschwungenen Lenker, der tiefen Sitzposition, viel Chrom - und klassischen Weißwandreifen. Kein Wunder, dass die Vintage-Kreation aus Italien eben auch für den US-Markt ausgelegt ist. Ein bisschen Harley ist sie doch mindestens - und orientiert sich nicht nur namentlich an die „California“-Modelle von Moto Guzzi aus den 60er Jahren. Nur der serienmäßige Tempomat ist dann doch von heute.

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Kawasaki Ninja H2

„Nur“ 200 PS? Fast schon Ironie, dass die Maschine Platz zwei in der markeneigenen Rangliste hinter der 300-PS-Version H2R einnimmt - die Racing-Variante musste straßentauglich gemacht werden und reißt so immer noch die magische „200“er-Grenze ein. Kennerherzen schlagen höher bei der Ankündigung von 133,5 Newtonmetern Drehmoment bei 10 500 Umdrehungen, die der 200-Kilogramm-Raser anschlagen soll. Der giftgrüne Tempowahn für den Alltag hat seinen Preis: Um 25 000 Euro soll Kawasaki wohl für sein neues, schnelles Schmuckstück verlangen. Die „nur“ 200 PS an Leistung könnten darüber hinwegtrösten...

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BMW S 1000 XR

Forsch und fein soll sie sein, die neue Münchener Supersportlerin. 160 PS in der Spitze leistet der Vierzylinder, genug für 200 km/h plus Beschleunigung in 3,1 Sekunden auf 100. Dazu Lenkungsdämpfer, verstellbare Sitzhöhe, Stauplatz für Koffer und Steckdose für Kleingeräte. Forsch und fein eben.

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KTM Adventure 105

Angenehm bescheiden geben sich die Oberösterreicher und schicken ihr Reise-Enduro mit vergleichsweise knapp bemessenen 95 PS ins Rennen. Inklusive abschaltbarem ABS, Traktionskontrolle und weiteren Assistenten für ein gutes Gefühl. Auch dank 12 695 Euro Listenpreis. Angenehm bescheiden eben.

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