Nachfolger des Viano : Mercedes präsentiert V-Klasse im März

Mercedes hat wieder eine V-Klasse. Sie wird Anfang März erstmals beim Genfer Autosalon zu sehen sein und kommt Ende Mai in den Handel - zunächst ab 42 900 Euro. Die Großraumlimousine mit Platz für bis zu acht Personen setzt auf Dieselantrieb. Drei Vierzylinder-Varianten sind zunächst geplant.

Nachfolger des Viano: Die neue Mercedes V-Klasse rückt als Großraumlimousine näher an die PKW des Autobauers heran.
Nachfolger des Viano: Die neue Mercedes V-Klasse rückt als Großraumlimousine näher an die PKW des Autobauers heran.Foto: dpa

Die Mercedes V-Klasse ist zurück: Die neue Großraumlimousine ersetzt den bisherigen Viano und rückt näher an die Pkw-Modelle des Stuttgarter Herstellers, teilte das Unternehmen bei der Weltpremiere in München mit. Der mittelfristig in drei Längen von 4,90 bis 5,37 Metern lieferbare Van ist vor allem auf den Wettbewerb mit dem VW T5 zugeschnitten. Er feiert sein Publikumsdebüt auf dem Genfer Autosalon Anfang März und kommt Ende Mai in den Handel. Die Preise sollen bei 42 900 Euro für die mittlere Aufbaulänge beginnen. Wenn im Lauf des Jahres die kürzere Variante nachgereicht wird, soll der Einstiegspreis auf etwa 40 000 Euro sinken.

Mercedes-Vorstand Dieter Zetsche (l.) und Van-Sparten-Chef Volker Mornhinweg auf der Präsentation der V-Klasse.
Mercedes-Vorstand Dieter Zetsche (l.) und Van-Sparten-Chef Volker Mornhinweg auf der Präsentation der V-Klasse.Foto: promo

Die Großraumlimousine bietet Platz für bis zu acht Personen und schon bei voller Bestuhlung je nach Aufbaulänge zwischen 510 und 1110 Liter Kofferraum. Werden die Sitze ausgebaut, stehen zwischen 4200 und 5010 Liter zur Verfügung. Für das bequeme Einsteigen und eine einfache Ladelogistik gibt es bis zu zwei Schiebetüren sowie auf Wunsch eine geteilte Heckklappe und einen variablen Ladeboden mit integrierten Tragekörben für Kleinteile.

Interieur wie bei der S-Klasse

Angeboten wird die V-Klasse zunächst mit drei Vierzylinder-Dieseln mit 2,1 Litern Hubraum, teilte Mercedes mit und stellte Einsparungen beim Verbrauch von bis zu 28 Prozent in Aussicht. Die V6-Motoren und die Benziner werden dagegen vorerst gestrichen. Das Einstiegsmodell wird der V 200 CDI mit 100 kW/136 PS. Darüber rangieren der V 220 CDI mit 120 kW/163 PS und der V 250 CDI mit 140 kW/190 PS. Das sparsamste Modell verbraucht damit 5,7 Liter und kommt auf einen CO2-Ausstoß von 149 g/km. Die schnellste V-Klasse fährt maximal 206 km/h.

Während bei den Motoren abgerüstet wurde, haben die Schwaben sonst kräftig draufgesattelt: Das Interieur soll in den gehobenen Varianten an die neue S-Klasse erinnern, die Ausstattung umfasst mehr Assistenz- und Komfortsysteme als bei der Konkurrenz. So gibt es auf Wunsch unter anderem LED-Scheinwerfer, Online-Navigation, einen Einparkroboter samt Kamera-Überwachung, die automatische Abstandsregelung mit integrierter Notbremse sowie einen Spurführungsassistenten. Serienmäßig an Bord sind außerdem die Müdigkeitserkennung und ein automatischer Seitenwindausgleich.

Die V-Klasse soll besonders bei Familien, freizeitaktiven Autofahrern und Shuttle-Services punkten. Für die Produktion des neuen Modells investiert Mercedes eigens in das Werk im spanischen Vitoria 190 Millionen Euro, um Arbeitsabläufe, Logistik und Montage zu verbessern. In Vitoria werden jährlich rund 75 000 Vans der Stuttgarter gefertigt. (ded / mit dpa)

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