Nachrichten aus der Autobranche : Up automatisiert, Insignia macht Sport

Es tut sich was auf vier Rädern: Opel gibt das Sportfahrwerk aus dem OPC nun auch für den Fronttriebler frei, Peugeot bringt eine Sonderedition des RCZ auf den Markt, der VW up bekommt ein Automatik-Getriebe und Blaupunkt bringt ein multivernetztes Audioradio auf den Markt.

Auch der normale Opel Insignia kommt nun in den Genuss des Sportfahrwerks.
Auch der normale Opel Insignia kommt nun in den Genuss des Sportfahrwerks.Foto: Hersteller

Volkswagen Nutzfahrzeuge ändert Details beim Amarok

Wie die Automatikvariante des VW Amarok kommt nun auch der Handschalter mit 2,0 Liter großem Biturbo-Diesel auf 132 kW/180 PS. Die Leistungssteigerung um 13 kW/17 PS hat laut Volkswagen Nutzfahrzeuge keine Auswirkungen auf den Normverbrauch des Pick-ups: Der liege je nach Modellausführung zwischen 7,0 und 8,5 Litern (CO2-Ausstoß: 185 bis 224 g/km). Für die Amarok-Varianten mit manuellem Getriebe gibt es jetzt BlueMotion-Spritspartechnologie. Außerdem bietet der Hersteller gegen Aufpreis neue Assistenzsysteme wie Einparkhilfe, Regensensor, Lichtautomatik und Abbiegelicht sowie eine Klimaautomatik an. Die Anhängelast wurde je nach Antrieb und Getriebe um bis zu 3,2 Tonnen gesteigert. Die Preise für den VW Amarok beginnen bei rund 23 600 Euro.

Sportfahrwerk für Opel Insignia mit Frontantrieb

Der Opel Insignia mit Frontantrieb kann mit einem neuen Sportfahrwerk bestellt werden. Bislang war das SuperSport-Chassis den Allradversionen und dem Insignia OPC vorbehalten. Das Fahrwerkspaket enthält eine Vorderradaufhängung mit Hochleistungsfederbeinen, die eine höhere Kurvengeschwindigkeit ermöglichen soll. Hinzu kommen Spezialbremsen, neu abgestimmte Federn und Querstabilisatoren. Für den Insignia 2.0 CDTI mit 118 kW/160 PS und den 162 kW/220 PS starken 2.0 Turbobenziner kostet das Paket 2000 Euro Aufpreis. Voraussetzung ist, dass das Fahrwerk über adaptive Dämpfer aus der Zubehörliste verfügt, die 930 Euro kosten.

Peugeot RCZ Onyx: Edition mit exklusiver Optik und Extras

Peugeot legt das Sportcoupé RCZ als Sondermodell Onyx auf. Die 150 verfügbaren Exemplare haben unter anderem zweifarbige Teillederbezüge auf den beheizbaren Sitzen, Licht- und Regensensoren, Einparkhilfe, Sportlenkrad und einen verkürzten Schalthebel an Bord. Von außen ist die Edition zum Beispiel an den 19-Zoll-Spezialfelgen, die es in zwei Farbvarianten gibt, und schwarzen Anbauteilen wie Kühlergrill und Spiegelkappen erkennbar. Kunden haben die Wahl zwischen drei Motorisierungen und Außenlack in Weiß, Schwarz und zwei Grautönen. Der RCZ Onyx kostet ab 26 650 Euro und ist den Herstellerangaben nach 3740 Euro günstiger als das Serienmodell mit vergleichbarer Sonderausstattung.

VW Up schaltet auf Wunsch automatisch

Der Kleinstwagen VW Up schaltet jetzt auf Wunsch auch automatisch. Volkswagen bietet das automatisierte Fünf-Gang-Getriebe allerdings nur in Verbindung mit den Ausstattungslinien Move Up und High Up für 725 Euro Aufpreis an. Der Automatik-Up kostet deshalb mindestens 11 375 Euro. Die neue Getriebevariante kann mit beiden verfügbaren Motoren kombiniert werden.

Opel Zafira Tourer: LPG-Version kostet ab 27 050 Euro

Der up von Volkswagen bekommt nun ein automatisiertes Schaltgetriebe.
Der up von Volkswagen bekommt nun ein automatisiertes Schaltgetriebe.Foto: Hersteller

Opel erweitert das Motorenangebot für den Van Zafira Tourer um einen Autogasantrieb. Die Version 1.4 LPG Turbo EcoFlex benötigt laut Opel im Schnitt 8,6 Liter Autogas auf 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 139 g/km) und im Benzinbetrieb 6,7 Liter Kraftstoff (CO2: 156 g/km). Im LPG-Modus sollen die Verbrauchskosten wegen der vergleichsweise niedrigen Gaspreise um 40 Prozent günstiger sein. Mit vollem Gas- und Benzintank beträgt die Reichweite rund 1500 Kilometer, teilt Opel weiter mit. Der Zafira Tourer kostet in der LPG-Version ab 27 050 Euro, der Einstiegspreis für das Familienauto liegt bei 23 350 Euro.

TomTom bietet neue Freisprecheinrichtungen für Smartphones

TomTom bietet zwei neue Bluetooth-Halterungen mit Freisprechfunktion für Smartphones an: eine für iPhones und eine Universalhalterung für andere Geräte mit Micro-USB-Anschluss. Die Tonwiedergabe, auch von Navigationsanweisungen, erfolgt über einen Zwei-Watt-Lautsprecher. Das Mikrofon kann dank eines langen Kabels in Fahrernähe angebracht werden. Eine Spracherkennung ermöglicht es laut TomTom, zum Beispiel zu navigieren, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Die Halterungen dienen auch als Ladeschale. Beide Varianten kosten 100 Euro und werden per Saugnapf an der Frontscheibe oder mit Klebefolie am Armaturenbrett befestigt.

Fahrwerksspezialist Weitec erweitert Sportfeder-Angebot

Die Firma Weitec Fahrwerkstechnik hat für sieben Automodelle Sportfedern neu ins Programm genommen: Opel Zafira Tourer C, Peugeot 208, VW Beetle Cabrio, VW Golf GTI Cabrio sowie Kia Cee'd und Optima. Die Federsätze ermöglichen je nach Fahrzeug eine Tieferlegung von 25 und 30 Millimetern an Vorder- und Hinterachse, sind mit TÜV-Gutachten erhältlich und kosten zwischen 164 und 174 Euro.

Neues Autoradio von Blaupunkt mit vielen Schnittstellen

Ob per Bluetooth, Aux-in, USB, CD oder SD-Karte: Das neue Mittelklasse-Autoradio Blaupunkt Toronto 420 BT kann auf viele Arten mit Daten versorgt werden. Laut dem Hersteller lassen sich "alle mobilen Endgeräte" wie Smartphones, Massenspeicher und MP3-Player anschließen. Dank eines integrierten Mikrofons soll das Radio auch zum Freisprechen taugen. Ein Telefonbuch kann mit bis zu 1000 Einträgen aus dem Smartphone befüllt werden. Die Endstufe leistet 4x50 Watt, es gibt Ausgänge für Vorverstärker und Subwoofer. Der Preis liegt bei 159 Euro (UVP). Wer kein Bluetooth benötigt, zahlt 30 Euro weniger für das ansonsten baugleiche San Francisco 320.

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