Neuer Audi A8 blickt durch : Licht durch die Matrix

Audi steht technisch derzeit unter Zugzwang. Daher versuchen die Ingolstädter mit der auf der IAA 2013 erscheinenden Überarbeitung des Flaggschiffs Audi A8 wieder Boden gut zu machen. Ein Highlight sollen sogenannte Matrix-Scheinwerfer werden.

Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans werden die Matrix-Scheinwerfer bereits eingesetzt. Gerade im Motorsport bringt das mehr Sicherheit für die Fahrer.
Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans werden die Matrix-Scheinwerfer bereits eingesetzt. Gerade im Motorsport bringt das mehr...Foto: Promo

Dank sogenannter Matrix-Scheinwerfer soll die nächtliche Fahrt mit dem Audi A8 künftig noch sicherer werden. Wenn im September auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt die überarbeitete Fassung der Luxuslimousine enthüllt wird, bekommt sie als erstes Serienmodell die neuen Frontleuchten. Sie bestehen nach Angaben des Ingolstädter Herstellers aus jeweils 25 Leuchtdioden, die einzeln angesteuert, auf- und abgeblendet oder gedimmt werden können. Dadurch ergäben sich exakt 966 105 422 verschiedene Lichtverteilungen, mit denen ohne Blenden oder Schwenkmechanismen zahlreiche neue Lichtfunktionen möglich würden.

Der Variantenreichtum soll vor allem für ein blendfreies Dauerfernlicht genutzt werden. Einmal aktiviert, strahlten die aufpreispflichtigen Scheinwerfer außerorts immer mit voller Leuchtkraft, erläuterte Entwickler Stephan Berlitz. Statt bei Gegenverkehr oder einem vorausfahrenden Auto abzublenden, werden nur einzelne Segmente gedimmt. Realisiert wird dies mit Hilfe einer Kamera am Innenspiegel. Weil die Scheinwerfer mit dem Navigationssystem gekoppelt sind, können sie laut Audi zum Beispiel schon vor dem Lenkeinschlag in Kurven leuchten. In Kombination mit dem Nachtsichtsystem werden Fußgänger im Gefahrenbereich mit Lichtpunkten markiert.

Auch Mercedes hat vergleichbare Scheinwerfer für das kommende Jahr angekündigt. Und Opel stellte bereits vor gut einem Jahr erste Prototypen mit Matrixlicht vor, die spätestens mit dem nächsten Insignia in drei, vier Jahren in Serie gehen sollen. (dpa)

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