Neuer Quattroporte von Maserati : Es wird, ein Diesel

Vier Türen und ein Halleluja: Der Quattroporte von Maserati wird im Januar aufgefrischt auf den Markt kommen. Allerdings geben sich die Italiener noch sehr verschlossen, was Details angeht. Ein absolutes Novum gibt es wohl: Erstmals wird es einen Diesel-Antrieb geben.

Immerhin gibt es schon Bilder: Der neue Quattroporte wird schmalere Scheinwerfer und eine rundere Frontpartie bekommen.
Immerhin gibt es schon Bilder: Der neue Quattroporte wird schmalere Scheinwerfer und eine rundere Frontpartie bekommen.Foto: Hersteller

Maserati macht es gewohnt geheimnisvoll: Die Weltpremiere des neuen Quattroporte plant die Fiat-Tochter für Anfang Januar auf der Motorshow in Detroit. Kurz darauf soll er in den Handel kommen. Aber Details nennen die Italiener so gut wie keine. Nur, dass das Edel-Coupé aus Modena deutlich leichter und sparsamer werden soll. Das viertürige Coupé ist der Klassiker in der Modellpalette, in der sich daneben nur noch das Gran Cabrio und das Gran Coupé finden.

Den Antrieb des Luxusliners dürfte zunächst ein V8-Motor übernehmen, den die Konzernschwester Ferrari beisteuert. Im derzeit mindestens 114 320 Euro teuren Vorgänger kam er auf 4,7 Liter Hubraum und 323 kW/440 PS. Später soll es aber auch kleinere Triebwerke sowie erstmals bei Maserati einen Diesel geben. Eigentlich ein Affront für die Edel-Dynamiker aus der PS-Hochburg rund um Modena. Auch einen Allradantrieb hat die Fiat-Tochter diesmal eingeplant.

Seitlich behält er aber die "Kiemen" hinter dem Radlauf. Erstmals soll es wohl auch einen Diesel-Motor geben.
Seitlich behält er aber die "Kiemen" hinter dem Radlauf. Erstmals soll es wohl auch einen Diesel-Motor geben.Foto: Hersteller

Damit wird die Baureihe deutlich erweitert. Seit 2003 ist der aktuelle Quattroporte auf dem Markt, die Baureihe an sich gibt es aber bereits seit 1963. Im nächsten Jahr feiert sie den fünfzigsten Geburtstag Als Antriebe gab es bisher aber nur Achtzylinder mit mindestens vier Litern Hubraum. Das es nun auch kleinere Motoren und ein Diesel geben soll, ist wohl dem europäischen Markt geschuldet. (usm/dpa)

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