Neuer Skoda Octavia : Tschechen-Golf, die Dritte

Einer, der wirklich mit dem Golf tanzt geht in die dritte Runde: Der Skoda Octavia zeigt sich frisch überarbeitet im Frühjahr bei den Händlern. Skoda verspricht mehr Platz, bessere Ausstattung und der sportlichen RS soll auch bald folgen.

Runder und flotter: Der Octavia will auch in der dritten Generation den VW Golf ärgern.
Runder und flotter: Der Octavia will auch in der dritten Generation den VW Golf ärgern.Foto: Hersteller

Wie der VW Golf auf Basis des sogenannten Modularen Querbaukastens (MQB) entwickelt, werde der neue Viertürer von Skoda deutlich größer und geräumiger als bisher. Dennoch gehe der Verbrauch dank neuer Motoren und 100 Kilogramm weniger Gewicht zurück. Zu den Preisen machte der Autobauer mit dem Stammsitz in Mladá Boleslav noch keine Angaben. Aktuell wird der Octavia für mindestens 15 690 Euro verkauft.
Im Zuge des Generationswechsel legt die nun deutlich prägnanter gezeichnete Limousine in jeder Dimension deutlich zu: Die Länge wächst um neun, die Breite um fünf und der Radstand sogar um fast elf Zentimeter. Das kommt vor allem dem Innenraum zu gute, der laut Skoda in dem nun 4,66 Meter langen Auto größer ist als bei jedem anderen Modell in dieser Klasse. So haben die Passagiere im Fond eine Kniefreiheit von gut sieben Zentimetern, und der Kofferraum fasst 590 Liter.

GreenLine mit 3,4 Litern im Schnitt

Zum Start wird es den Octavia mit je vier Benzin- und Dieselmotoren geben, die bis zu 132 kW/180 PS leisten. Außerdem seien Allradvarianten sowie ein RS-Sportmodell in Arbeit, kündigte Skoda an. Auch eine Kombivariante werde es wieder geben. Sparsamstes Modell wird demnach der Octavia GreenLine, dessen 1,6-Liter-Diesel bei 81 kW/110 PS nach Norm mit durchschnittlich 3,4 Litern zufrieden ist. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 89 g/km.
Neben dem Platzangebot hat Skoda vor allem die Ausstattung verbessert. So gibt es den Octavia künftig mit bis zu neun Airbags, einer aktiven Motorhaube, die sich bei Unfällen mit Fußgängern zu deren Schutz anhebt und Assistenzsystemen wie einer automatischen Abstandsregelung oder einer Spurführungshilfe. (dpa)

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