Noch ein Neuer: Der Seat Leon Cupra : Und nach dem Frühstück die Rennsemmel

Cupra steht bei Seat für Sport. Und den gibt es auch für den Kleinsten, den Seat Ibiza. Unvernünftig ist sie vielleicht, diese kleine Rennsemmel. Aber sie macht auch richtig Freude.

DAS AUTO
Für die Unvernünftigen: Seat kann auch südländisch. Bereits vor 16 Jahren startete der erste Ibiza Cupra. Cupra leitet sich ab von Cup Racing. Ab heute soll die neueste Cupra- Generation – quasi die spanische Variante des VW Polo GTI – PS-Verrückte bezirzen. Und womit? Mit knackigem Sportfahrwerk, exzellenten Sitzen und einem Antrieb, der nur eine Aufgabe hat: Ich bringe Spaß! Und den kann man wirklich haben.

DIE LEISTUNG
Der nur 1,4 Liter große Vierzylinder stellt dank kombinierter Aufladung mit einem Kompressor bei niedrigen Drehzahlen und einem Abgasturbolader bei hohen Touren stramme 180 PS sowie ein sattes Drehmoment von 250 Newtonmeter zwischen 2000 bis 4500 Touren bereit. Diese Leistung verwaltet serienmäßig eine ebenso schnell wie ruckfrei schaltende Siebengang-Doppelkupplungsautomatik. In nur 6,9 Sekunden erreicht der Cupra Tempo 100; und erst bei 228 km/h ist Schluss mit lustig. Dank elektronischem Quer-Sperrdifferential XDS bringt der vorderradgetriebene Renn-Seat die Leistung zumeist sauber auf die Straße. Freudvoll durcheilt er Kurven; je mehr es sind, desto höher der Lustgewinn.

DIE KOSTEN
23 590 kostet der Spaß; gut 3000 Euro mehr, als man für den bislang stärksten Seat Ibiza mit dem 150-PS-Bneziner zahlen musste. Aber der schärfste Seat-Mini ist immerhin gut 1500 Euro billiger als der VW Polo GTI mit gleichem Antrieb. Eins sollte der Seat-Rennfreund vorher wissen. Bei lustvollem Gasfuß sind die vom Werk angegebenen 5,9 Liter Verbrauch ein Witz; dann zeigt der Bordcomputer zweistellige Werte an. Ob man den teils krawalligen Sound aus dem recht großen Mittelauspuff schön findet, muss jeder selbst für sich entscheiden. Der Kunstklang fällt jedenfalls auf. (rr)

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