Auto : Opel Insignia: Die Erleuchtung kommt von allein

Opel will neugierig auf den Insignia machen. Jetzt hat man schon mal verraten, was dessen „denkendes Licht“ alles kann

Es liegt im Wesen des Fortschritts: An Errungenschaften gewöhnt man sich derartig schnell, dass nach kurzer Zeit keiner mehr weiß, wie es mal war. Uns erging es vor kurzem so, als wir in den ersten Kadett und dann in den Ur-Manta stiegen, um eine Runde durch die Dunkelheit zu drehen. Was waren das damals bloß Funzeln! Die Lichttechnik hat sich mit den Jahren kontinuierlich weiter entwickelt, das Fahren im Dusteren ist sicherer geworden – aber registriert wird das bestenfalls dann, wenn das gnadenlos helle Licht von Xenon-Scheinwerfern erstrahlt, wie es in Mittel- und Oberklasse immer öfter verbaut wird. Der Verdienst von Opel ist es, neue Lichttechniken als erster in untere Klassen gebracht zu haben – etwa 2006, als man dem Astra das Kurvenlicht gönnte; Premiere in einem Kompakten.

Für den Sommer plant Opel ein besonders helles Ereignis: Dann erscheint der Insignia, der neue Opel in der Mittelklasse, an den sie in Rüsselsheim Erwartungen knüpfen, die man bei Lichte betrachtet nur als überhöht bezeichen kann. Wie der sportliche Insignia aussehen könnte, weiß man seit einem seriennahen Konzeptauto – wirklich enthüllt wurden bislang aber nur die Scheinwerfer. Die mit dem Zulieferer Hella weiter entwickelte Option AFL („Adaptive Forward Lighting“) offeriert neuartige Lichtprogramme, die von den Scheinwerfern je nach Strecke und Sicht automatisch aktiviert werden:

Unterhalb von Tempo 50 bietet das Stadtlicht bei reduzierter Reichweite eine breitere Lichtverteilung; Fußgänger am Rand werden besser erkannt. Das Spielstraßenlicht (zwischen fünf und 30 km/h) schwenkt den Lichtkegel beider Scheinwerfer um je acht Grad zum jeweiligen Straßenrand hin; spielende Kinder sind früher zu erkennen. Das Landstraßenlicht leuchtet weiträumiger als konventionelles Abblendlicht. Beim Autobahnlicht wird die elektrische Leistung von 35 auf 38 Watt erhöht. Es schaltet sich bei Geschwindigkeiten ab 100 km/h automatisch ein, allerdings nur, wenn die über den Lenkwinkelsensor festgestellten Kurvenradien belegen, dass es sich nicht um das Streckenprofil einer Landstraße handeln kann. Das Schlechtwetterlicht aktiviert sich bei Regen oder Schneefall, wenn der Sensor Niederschlag feststellt oder der Wischer betätigt wird. Der Fernlicht-Assistent schaltet das Fernlicht automatisch ein und aus.

Die weiteren Funktionen des neuen AFL wie statisches Abbiegelicht und dynamisches Kurvenlicht sind bereits in der heutigen AFL-Generation realisiert.

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