Peugeot Expert Tepee Vagabond : Der Löwe wird häuslich

Mit dem Expert Tepee Vagabond hat Peugeot einen Camping-tauglichen Van im Programm

Ingo von Dahlern

Mit der Modellversion Tepee überraschte Peugeot vor rund einem Jahr, als die neue Generation des Expert eingeführt wurde. Der tiefere Sinn der Bezeichnung wird jetzt nachgeliefert: Beim Expert Tepee Vagabond wird aus dem Wort für das auch als Tipi bekannte Indianerzelt nämlich Programm – denn der Wagen hat echte Camping-Qualitäten.

Schon der Expert als normaler Tepee zeichnet sich durch sein großzügiges Platzangebot aus. Das wird in der Vagabond-Version optimal nutzbar. Denn beide Vordersitze lassen sich um 180 Grad drehen. Dank der nach hinten verschiebbaren Rückbank wird der Vagabond dann mit seinem Mobiliar einschließlich Campingtisch zum Wohnzimmer und auf Wunsch natürlich auch zum mobilen Büro.

Und noch mehr: Mit wenigen Handgriffen entsteht im Innenraum ein bequemes Nachtquartier. Denn die Rückbank lässt sich durch Um- und Ausklappen in ein Doppelbett für zwei Erwachsene umwandeln. Vom Juli an wird dieses mobile Quartier dann sogar familientauglich. Denn dank eines Aufstelldachs gewinnt man im mittleren Bereich nicht nur 2,06 Meter Stehhöhe, sondern auch Platz für eine zusätzliche erhöhte Liegefläche für zwei weitere Personen.

Dazu gibt es ein sogenanntes Gute-Nacht-Paket mit Verdunklungsmatten für die Seitenscheiben, für ausreichend frische Luft sorgen spezielle Lüftungsgitter für die Schiebefenster. Wer den Tepee Vagabond dann noch mit einer Campingsteckdose für die externe Stromversorgung, einer auf Wunsch verfügbaren Kühlbox oder sogar einer Miniküche ausstattet, bekommt ein komfortables mobiles Reisequartier.

Das bietet Peugeot in zwei Längen als 4,81 Meter langen Fünfsitzer und als 5,14 Meter langen Siebensitzer an, wahlweise mit einer oder zwei seitlichen Schiebetüren. Unter der Motorhaube stecken zwei Versionen des 2,0-Liter-HDi-Turbodiesels mit 120 und 136 PS, die 7,5 und 7,6 Liter je 100 Kilometer nach EU-Zyklus verbrauchen (198 und 200g CO2/km). Die größere Variante hat serienmäßig einen Rußpartikelfilter. Mindestens 36350 Euro investieren muss, wer den neuen Peugeot Expert Tepee Vagabond in der Kurzversion mit dem kleineren der beiden HDi-Turbodiesel erwerben möchte. Für die 33 Zentimeter mehr messende Langversion müssen mindestens 37200 Euro auf den Tisch gelegt werden. Die stärkere Variante des Dieselmotors kostet je 1250 Euro mehr.

Während der Expert Tepee Vagabond schon in diesen Wochen zu den Händlern rollt, muss man auf eine etwas kompaktere Tepee-Variante noch bis zum Mai warten: den neuen Partner Tepee nämlich. Der ist in seiner zweiten Generation spürbar gewachsen, die Optik des 4,38 Meter langen Wagens prägt ein wuchtiger Lufteinlass. Wahlweise gibt es für den Fünfsitzer statt der geteilten dreisitzigen Rückbank auch drei in der Neigung verstellbare Einzelsitze. Sie lassen sich ebenso wie die Rückbank umklappen sowie einzeln ausbauen.

Der Laderaum lässt sich zwischen 505 und rund 3000 Liter variieren. Zu den besonderen Elementen gehört ein neu entwickeltes Multifunktionsdach mit vier großen Scheiben, einer integrierten quer eingebauten Dachablage und diversen weiteren Stauräumen mit insgesamt 80 Liter Platz.

Als Antrieb stehen ein 1,6-l-Benziner mit 90 oder 109 PS und vier 1,8-l-Turbodiesel mit 75 bis 109 PS zur Wahl – die größeren davon mit Rußpartikelfilter. Außerdem wird Peugeot auch noch eine Outdoor-Version namens Partner Tepee Escapade anbieten – mit individuellem Design und höhergelegtem Fahrwerk für mehr Bodenfreiheit.

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