Peugeot RCZ R : Frankreich gibt Gas

Der Peugeot RCZ wird zum echten Sportler hochgerüstet. Und zwar zum stärksten Serienauto, das die Franzosen je gebaut haben. Anfang nächsten Jahres geht er an den Start.

Verschärft: Peugeot schickt sein Sportcoupé RCZ nun als Supersportversion auf die Piste.
Verschärft: Peugeot schickt sein Sportcoupé RCZ nun als Supersportversion auf die Piste.Foto: Hersteller

Peugeots Sport-Coupé RCZ hat bei der ansonsten eher betulichen Marke für einen unerwarteten Image-Schub gesorgt. Nun soll eine besonders leistungsstarke Version weitere Pluspunkte beim Ansehen bringen. Mit 199 kW/270 PS ist der neue Peugeot RCZ R das stärkste Serienauto, das die Franzosen jemals aufgelegt haben. Die Premiere erfolgt auf der kommenden IAA im September, die Markteinführung ist für Anfang 2014 angesetzt.

Die neue Top-Version krönt die RCZ-Familie, die unter anderem gegen VW Scirocco, Mini Coupé und Opel Astra GTC antritt. Ursprünglich war der 2+2-Sitzer mit dem auffälligen Kuppeldach lediglich als Design-Fingerübung gedacht gewesen; weil die Studie bei der Messepremiere 2007 viel Beifall eingestrichen hat, wurde 2010 kurzerhand das Serienmodell auf Basis des kompakten 308 aufgelegt.

Die neue R-Variante schärft nun den bürgerlichen Sportler zum rennstreckentauglichen Boliden. Für den Antrieb sorgt der aus der Kooperation mit BMW entstandene 1,6-Liter-Turbo-Benziner, der dank zahlreicher Eingriffe nun auf 270 PS und ein maximales Drehmoment von 330 Nm kommt. Dabei wird die Kraft wird von einer manuellen Sechsgangschaltung an die Vorderräder geleitet und dort von einer Differenzialsperre im Zaum gehalten. So gerüstet sprintet der Zweitürer in respektablen 5,9 Sekunden auf Tempo 100, bei 250 km/h greift ein elektronischer Begrenzer. Der Normverbrauch soll bei rund 6,1 Litern liegen; real muss man wohl mit zwei Litern mehr rechnen.

Erkennungszeichen des neuen Spitzenmodells sind die mattschwarz gehaltenen Dachbögen – üblicherweise sind sie verchromt ausgeführt. Dazu kommen die üblichen Dynamik-Insignien an Front und Heck, zu denen auch ein feststehender Spoiler sowie ein Diffusor zählen. Auf Wunsch gibt es ein glänzendes oder mattes Karbondach, diverse Karosserie-Aufkleber und schwarze Außenspiegelgehäuse.

Preise nennt der Hersteller bislang noch nicht. Bei der Konkurrenz werden für ähnliche Modelle allerdings Preise um die 30 000 Euro aufgerufen. Einen VW Scirocco R (265 PS) gibt es ab 35 425 Euro, einen Opel Astra OPC (280 PS) 34 250 Euro und einen Renault Mégane RS für 27 990 Euro. (sppr)

Mit Reizen nicht geizen
Kleiner, frecher und nicht mehr mit der großen Schnauze: Peugeot hat einen Nachfolger für den 207 auf den Markt gebracht.Weitere Bilder anzeigen
1 von 18
21.04.2012 08:29Kleiner, frecher und nicht mehr mit der großen Schnauze: Peugeot hat einen Nachfolger für den 207 auf den Markt gebracht.

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben