RALLYE PARIS-DAKAR : Wüstenkönig ist (noch?) der Pajero

DAS FELD

In Lissabon fahren heute rund 570 Teilnehmer über die Startrampe: Neben 245 Motorrädern und 100 Trucks sind 205 Fahrzeuge in der Auto-Wertung eingeschrieben.

DIE FAVORITEN

VW tritt zum fünften Mal beim Marathon durch die Wüste an. Größter Konkurrent ist das japanische Werksteam von Mitsubishi, die mit dem Pajero in den vergangenen sieben Jahren jeweils den Gesamtsieg belegten (Vorjahressieger: Stéphane Peterhansel).

DIE DEUTSCHEN (I)

Volkswagen schaffte in den vergangenen Jahren jeweils Podestplätze in der Gesamtwertung, aber der Sieg fehlt den Wolfsburgern noch immer. Mit insgesamt vier Teams tritt das deutsche Werksteam an: Carlos Sainz/Michel Périn (Spanien/Frankreich), Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland), Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) und Dieter Depping/Timo Gottschalk (Deutschland). Neben den vier Werksautos kommt ein privater VW Race Touareg des portugiesischen Team Lagos mit Carlos Sousa (Portugal) und dem deutschen Kopiloten Andreas Schulz (DakarSieger von 2001 und 2003) zum Einsatz.

DIE DEUTSCHEN II

Auch das private X-Raid-Team von Sven Quandt, Sohn des Großindustriellen Herbert Quandt, zählt zu den Favoriten um den Gesamtsieg. Insgesamt fünf BMW (vier X3 und ein X5) gehören zum X-Raid-Team, das im hessischen Trebur beheimatet ist. Ebenso wie VW vertraut Sven Quandt auf den Dieselmotor: BMW liefert für den X3/X5 den bewährten 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel mit 275 PS.

DER RACE TOUAREG…

…hat mit dem Straßenmodell nur das VW-Emblem gemein. VW hat den 4,17 Meter langen und 1,76 Meter hohen Race Touareg nach den Vorgaben des Automobilverbandes FIA gebaut. Er besteht aus 3.300 Einzelteilen plus Motor und Getriebe. Wie das Serienmodell verfügt der zweisitzige Race Touareg über permanenten Allradantrieb; in der Rennversion mit drei mechanischen Differenzialen mit Viscose-Sperrmöglichkeiten. pha

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