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Renaults zweisitziges Elektroauto : Twizy, der Visionär

05.10.2012 10:03 Uhrvon
Schwingt auf wie ein Lamborghini: Der Twizy ist auf jeden Fall ein Hingucker. Nicht nur wegen seiner Türen. Foto: Klaus CordeiroBild vergrößern
Schwingt auf wie ein Lamborghini: Der Twizy ist auf jeden Fall ein Hingucker. Nicht nur wegen seiner Türen. - Foto: Klaus Cordeiro

Ist er Auto oder Scooter? In jedem Fall ist der Twizy von Renault rein elektrisch unterwegs und zeigt so eine Alternative zum Auto in der Stadt auf. Eine erste Begegnung mit Kribbeln im Bauch und wie sich der schicke Elektroflitzer im Alltag schlägt.

Was haben die Franzosen sich dabei bloß gedacht? Es muss wohl eine subversive Stimmung geherrscht haben, als der Vorstand von Renault die Revolution ausrief und die Serienproduktion des Twizy beschloss. Anders lässt sich die Geburt dieses durch und durch emotionalen, vierrädrigen Gefährts namens Twizy nicht erklären.
Solch ein Elektro-Spaßfahrzeug von einem großen deutschen Automobilhersteller ist einfach undenkbar.

Ein Zweisitzer in motorradähnlicher Sitzkonfiguration mit vier Rädern und ohne Kofferraum, dafür aber mit einem Stromstecker für ganz normale 230-Volt-Steckdosen. Weder Motorrad, noch Auto nennt sich diese Fahrzeuggattung offiziell „Quad“. Deswegen gibt es grundsätzlich keine Heizung oder Klimaanlage dafür aber optional Flügeltüren für 590 Euro – leider immer ohne Seitenfenster.
Beim Twizy trifft maximales Design auf minimale Ausstattung und das hat einen Grund: Schon ab 6.990 Euro erhältlich, zuzüglich 50 Euro Batteriemiete monatlich, ist es in Deutschland nicht nur das bei Weitem erschwinglichste Elektroauto, sondern auch eines der extravagantesten. Um den Preis und das Gewicht so niedrig wie möglich zu halten, wurde einfach alles Überflüssige weggelassen. Keine Servolenkung, keine Sitzheizung, keine abschließbaren Türen, weder Seiten- noch Heckfenster. Wer sich rein faktisch mit dem Twizy auseinandersetzt fragt sich daher früher oder später: „Sag mal spinnen die?“ – Aber nein, so weit darf man gar nicht erst denken. Einfach alles vergessen, was man über dieses Fahrzeug weiß und es sich am besten in Natura anschauen.

"Hurra, es fährt!"
Unser erster Eindruck: Wahnsinn, der sieht extrem cool aus. Ein Fahrzeug wie aus der Zukunft, könnte locker in einem Science-Fiction-Film wie iRobot auftauchen. Vielleicht sogar auf eine Mars-Mission geschickt werden. Bei anderen Autoherstellern sehen nicht mal die Designstudien derart gewagt aus. Sehr mutig, was Renault da auf die Räder gestellt hat.

Und plötzlich bekommt man ein leicht nervöses Kribbeln im Bauch. Ein seltenes Gefühl beim Anblick eines Autos, das hat man eher beim ersten Date, wenn man voller Erwartungen und Neugier jemandem trifft. Schmetterlinge im Bauch verdrängen die Ratio aus dem Kopf. Man schwingt lässig die „Lamborghini-Tür“ nach oben, entert noch etwas ungelenk das futuristische Interieur, dreht den Zündschlüssel bis zum Anschlag sodass es Piept und löst die Handbremse. Es herrscht Stille. Man drückt die D-Taste, gibt Gas, oder besser gesagt Strom, und lautlos setzt sich der Twizy in Bewegung. „Hurra, es fährt! Das kleine Ding fährt.“

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