Rolls Royce Phantom : Rolls Royce sorgt für Nachwuchs

Der Phantom kommt mit flachem Dach.

Rolls-Royce baut seine Phantom-Familie weiter aus. Als vierte und letzte Variante des Luxusmodells bringen die Briten nach der Limousine mit langem und kurzem Radstand sowie dem Cabrio jetzt auch ein Coupé an den Start – vom Hersteller definiert als Fahrer-orientiertestes Modell der Baureihe.

Der Zweitürer hat seine Premiere auf dem Genfer Autosalon vom 6. bis 16. März. In den Handel kommen soll er noch in diesem Jahr, wie das Unternehmen mitteilte. Zum genauen Termin der Markteinführung gibt es noch keine Angaben, allerdings ist der Produktionsstart für den Sommer im Rolls-Royce-Werk Goodwood vorgesehen.

Auch zum Preis hält man sich beim Hersteller noch bedeckt. Als grobe Richtschnur kann allerdings das Drophead Coupé genannte Cabrio dienen, das in Deutschland für 440 300 Euro verkauft wird. Wie das offene Modell nutzt auch das neue Coupé die im Radstand um 25 Zentimeter verkürzte Plattform. Dennoch ist der Wagen mit entgegen der Fahrtrichtung angeschlagenen Türen von stattlichem Format: Die Länge geben die Briten mit 5,61 Metern an, die Breite mit 1,98 Metern und das Gewicht mit knapp 2,6 Tonnen.

Statt des Stoffverdecks hat die vierte Karosserievariante ein gestrecktes Metalldach, das fest mit der Karosserie verbunden ist, sich im Fond über ein Loungesofa für zwei Passagiere spannt und fließend über dem Kofferraum ausläuft. Vom Cabrio übernimmt der Viersitzer die geteilt öffnende Heckklappe mit integrierter Picknick-Pritsche und die Option auf die Motorhaube und den Rahmen der Frontscheibe aus gebürstetem, unlackiertem Metall.

Und auch wenn Rolls Royce die Leistung seiner Fahrzeuge früher nur mit „ausreichend“ umschrieb: Angetrieben werden soll das Luxuscoupé von einem Zwölfzylinder-Motor mit 6,75 Litern Hubraum, der 460 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 720 Newtonmeter an die Hinterachse bringt. Damit beschleunigt der Phantom als Coupé in weniger als sechs Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde, bei 250 Stundenkilometern wird der Wagen elektronisch abgeregelt. Der Verbrauch soll laut Rolls Royce bei 15,7 Litern liegen, was einem CO2-Ausstoß von 377 Gramm pro Kilometer entspricht. Und: Der Tank ist um 25 Prozent größer als beim Cabrio, um die Reichweite zu erhöhen. (dpa)

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