SAABS ALLRADANTRIEB XWD : Die Zugnummer

Eine 90-Grad-Kurve, die Geschwindigkeit: zu hoch. Der Wagen schafft die Kehre, bricht nicht mal aus. Oder so: eisglatte Fahrbahn, Bremsmanöver. Das Auto schlingert nicht, hält, wo Frontantriebler rutschen, fährt sicher an. Oder: Auf Schotterpiste lässt das Fahrzeug sich mit kleinen Lenkeingriffen problemlos in der Spur halten.

Das Allradsystem Cross-Wheel-Drive (XWD) von Saab, im Werk in Trollhättan für GM entwickelt und ab 2008 ausschließlich in der Premiumklasse 9-3 Aero zu haben, bietet zwei große Neuerungen:

DREHMOMENT

Der Hinterrad-Antrieb schaltet sich durch eine neue Drehmoment-Verteilung noch vor dem Anfahren zu. Folge: kein Durchdrehen der Vorderräder und keine Verzögerung beim Anfahren. Während der Fahrt wird das Drehmoment des Motors ständig stufenlos zwischen den Achsen verteilt. Effekt: höhere Stabilität, weniger Sprit-Verbrauch.

SPERRDIFFERENZIAL

Direkt neben dem Heckantrieb-Modul eingebaut, bewirkt es mit über Druck betriebene Kupplungsscheiben, dass bis zu 40 Prozent des Drehmoments je nach Bedarf an Vorder- oder Hinterrad abgegeben werden. Effekt: mehr Kontrolle bei schnellen Kurvenfahrten oder schnellem Spurwechsel, mehr Sicherheit, wenn etwa zwei Räder auf Eis, die anderen beiden aber auf trockener Straße greifen sollen. XWD arbeitet mit „Haldex 4“, der vierten System-Generation des gleichnamigen schwedischen Allradspezialisten. Der stärkste Benziner der 9-3er-Reihe von Saab leistet mit dem Allradsystem 280 PS, genau 25 PS mehr als mit normalem Frontantrieb. lei

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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