Scheinwerfer : Typisch. Immer sind es die Augen

Beispiel Opel: Wie sich die Zeiten ändern

Die Schweinwerfer prägen das Gesicht eines Modells entscheidend– beim Insignia werden sie horizontal angeordnet und schmal sein. Bis in die 60er Jahre waren runde Scheinwerfer die Regel, zunächst aufgesetzt wie bei vielen Oldtimern, später integriert wie beim ersten Kadett.

Ab 1964 ließ es die Technik dann zu, die Reflektoren rechteckig zu formen – so bei Kapitän, Admiral und Diplomat. In der zweiten Auflage der großen Opel-Reihe (1969) differenzierte man: Kapitän und Admiral behielten horizontale Lampen, fürs Flaggschiff Diplomat wurden sie senkrecht gestellt.

Die großen Drei des Hauses wirkten stilbildend: Rekord B, C und D waren über Jahre hinaus auch an ihren horizontalen Lampen zu erkennen, auch Kadett, Ascona und Corsa A bekamen eckige Leuchtengehäuse. Beim Manta B wurde die Form besonders betont, die Lampen ragten als prononcierter Abschluss der Kotflügel über das Blech hinaus.

Neuen Schwung brachte der Senator 1982 – nun waren Schweinwerfer nicht mehr streng geometrisch geformt. Zudem wurden die Leuchteinheiten immer flacher – ein Trend, den der Calibra 1989 mit neuer Technik auf die Spitze trieb. Eine völlig neue Richtung schlug das Opel-Design mit dem Astra des Jahres 1998 ein: Erstmals wurde die Scheinwerferfront dreidimensional ausgeformt und somit Teil der Fahrzeugkörper-Skulptur. Tsp

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