Auto : Schlaue Leuchten, saubere Reifen und flexible Batterien

ANDERE AUSBLENDEN AUF BIEGEN UND LADEN LASST BLUMEN ROLLEN.

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Ohne zu blenden:
Ohne zu blenden:Foto: Abdruck fuer Pressezwecke honora

Mit LED-Leuchten in Scheinwerfer kennt man sich bei Audi schon länger aus. Im neuen A8 bringen die Ingolstädter jetzt LED-Scheinwerfer der neusten Generation auf den Markt. Das wichtigste Merkmal dieser Matrix-Leuchten ist die intelligente Lichtsteuerung. „Der erste blendfreie Scheinwerfer weltweit“, verspricht Audis Lichtexperte Stefan Berlitz. Tatsächlich haben sich Berlitz und sein Team etwas einfallen lassen, das weit über die bekannte Fernlichtautomatik hinausgeht. Die Scheinwerfer des A8 sind mit der zentralen Kamera über dem Innenspiegel gekoppelt, die wiederum mit der Wärmebildkamera verbunden ist. So kann das System entgegenkommende Autos, Fußgänger oder Radfahrer erkennen und genau dort das Licht ausblenden. Ähnliche Systeme gibt es durchaus schon, aber die Konkurrenz schließt lediglich mechanische Klappen über dem entsprechenden Teil des Scheinwerfers. Im Matrix-Scheinwerfer ist alles digital und so wandert die „Lücke“ im Lichtkegel mit dem anderen Verkehrsteilnehmer mit. Dafür benötigt der Scheinwerfer eine komplexe Elektronik mit einem eigenen Steuergerät. Das Feld links und rechts des Hindernisses kann außerdem weiterhin erhellt werden. Um diese Effekte zu ermöglichen haben die Ingenieure um Stefan Berlitz den Frontscheinwerfer in fünf Module unterteilt, von denen jedes Modul 25 LEDs enthält. Jede dieser LEDs wird einzeln angesteuert und kann bei Bedarf in Millisekunden aus und wieder eingeschaltet werden. Die Kamera identifiziert andere Verkehrsteilnehmer bis zu einem Abstand von mehr als 100 Metern. Grundlage, dafür sind hochauflösende und sehr schnelle Kameras, die im A8 verbaut sind und vom Zulieferer Bosch kommen. Die Audi-Ingenieure haben die Kameras mittlerweile sogar auf Wildtiere wie Rehe, Hirsche und Kühe trainiert. Zusammen mit der Wärmebildkamera kann das System nun selbst Braunwild im Straßengraben erkennen und signalisiert es mit einem Blinklicht im Cockpit für den Fahrer. Fußgänger werden ebenfalls mit einem Signallicht gewarnt und ihnen so signalisiert, dass sie erfasst wurden. Es ist vorstellbar, dass es Mitbürger gibt, die das nicht ganz so gut finden. Aber das muss die Praxis zeigen. Markus Mechnich

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Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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